Harburg
Neugraben-Fischbek

Der Bund soll Neugraben-Fischbek fördern

Neugraben-Fischbek. Mit dem „Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) fördert der Bund umfangreiche Maßnahmen in problematischen Quartieren der Ballungsräume, um sie zukunftsfähig zu gestalten. Das Harburger Zentrum und das östliche Eißendorf sind gerade zu einem RISE-Gebiet erklärt worden. Das Bezirksamt wünscht sich, dass auch Neugraben-Fischbek in den Genuss des Programms kommt. Heute soll der Regionalausschuss Neugraben einer „Problem- und Potenzial-Analyse“ (PPA) für den Stadtteil zustimmen. Die PPA ist Voraussetzung dafür, dass ein Quartier als RISE-Gebiet ausgewiesen werden kann.

Ausgenommen von dieser Analyse ist das Neugrabener Zentrum rund um Markt, Bahnhof und Petershof, da es bereits Fördergebiet ist. Auch Neuwiedenthal ist bereits ein eigenes Fördercgebiet.

„Neugraben-Fischbek wird in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Die Entwicklung zeitgemäßer Wohnquartiere muss mit einer angemessenen Ausstattung durch Bildungs-, Sport-, Kulturangebote einhergehen“, schreibt Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, „und die vorhandenen Angebote müssen weiterentwickelt werden.“

Im Verfahren gelte es, auf die Potenziale einzugehen und diese zu stärken. “Eine bedarfsgerechte Versorgung mit sozialer Infrastruktur ist Voraussetzung, Neugraben-Fischbek besonders für Familien attraktiver zu machen und die Integrationsfähigkeit zu stärken“, so Völsch.

Die Sitzung im Kundenzentrum Süderelbe beginnt um 18 Uhr..