Neugraben. Bezirkspolitiker wollen sich intensiver zu der Flüchtlingsunterkunft beraten – Verzögerung ist die Konsequenz.

Rund um den Bau der Flüchtlingsunterkunft Aschenland II in Neugraben-Fischbek gibt es neue irritationen und Unklarheiten. Eigentlich sollten die Fraktionen der Harburger Bezirksversammlung den ersten Bauabschnitt der Folgeunterkunft, in dem Wohnraum für 700 Flüchtlinge geschaffen werden, möglichst schnell durchwinken. Damit würden sie ein politisches Zeichen an das Bezirksamt richten, das über den Bauantrag letztendlich zu entscheiden hat. Aber die Bezirkspolitiker sahen am Dienstag auf der Sitzung des Hauptausschusses noch Beratungsbedarf – ihre Begründung: zahlreiche Abweichungen vom geltenden Baurecht.