Harburg

Fahrradunfälle sind in Harburg um fast ein Fünftel zurückgegangen

Harburg. Im Jahr 2015 haben sich im Bezirk Harburg 19 Prozent weniger Fahrradunfälle ereignet, als im Jahr 2014. Das vorige Jahr war damit das zweitärmste an Fahrradunfällen der vergangenen zehn Jahre. Nach den ersten Zahlen von 2016 sei ein Anstieg in diesem Jahr auch nicht zu erwarten.

Dies teilte die Bezirksverwaltung den Abgeordneten der Harburger Bezirksversammlung mit. Anlass ist die Stellungnahme des Bezirksamts zu einem Antrag der CDU. Die Christdemokraten hatten darin gefordert, an der neu gestalteten Radwegeführung rund um die Kreuzung Winsener Straße/Hohe Straße ein Hinweisschild anzubringen. Dies soll Autofahrer und Radler darauf aufmerksam machen, dass der Fahrradstreifen alsbald endet.

„In Höhe der katholischen Kirche hört der Streifen plötzlich auf und die Fahrradfahrer haben ohne Kennzeichnung des Fahrradstreifens die Straße zu befahren. Diese Veränderung tritt ohne einen Hinweis für die Verkehrsteilnehmer ein. Dadurch entsteht eine gefährliche Situation, Unklarheit und Unsicherheit“, heißt es in der Antragsbegründung.

Diese Notwendigkeit sieht der Bezirk nicht gegeben: „Aktuell werden Radfahrer sicher durch den Knotenbereich in die Winsener Straße geführt. Ein durchschnittlich aufmerksamer Kraftfahrer kann sich auf einer Länge von etwa 130 Metern auf den auf der Fahrbahn fahrenden Radfahrer einstellen, da dieser neben ihm im Sichtbereich fährt. Das Ende des Schutzstreifens ist durch die auslaufende Markierung für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erkennbar“, heißt es in der Stellungnahme. Ein zeitweiliges Schild in den ersten Wochen wäre vielleicht sinnvoll gewesen. Jetzt, nach drei Monaten hätten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Situation gewöhnt.

( xl )

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