Harburg
Autobahnen

Folgeunfall nach LKW-Kollision auf der A7

Am frühen Morgen ist ein Lkw auf einen anderen gefahren. Durch die Sperrung der A7 kam es zu Stau. Ein Autofahrer übersah das Ende.

Hamburg. Nach einem Lkw-Unfall auf der Autobahn 7 am Dienstagmorgen zwischen den Anschlussstellen Seevetal-Fleestedt (35) und Marstorf (34) sind zwei Menschen verletzt worden. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hamburg war bis in den Morgen gesperrt. Rund eine halbe Stunde nach dem Ende der Sperrung ist es zu einem weiteren Unfall gekommen.

Wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale dem Abendblatt sagte, war um kurz nach 3 Uhr auf Höhe der Raststätte Harburger Berge ein Lastwagen auf einen anderen gefahren. Die Autobahn war bis 8:52 Uhr gesperrt worden.

Bei dem Unfall wurde der 55 Jahre alte Fahrer im hinteren Laster eingeklemmt. In einer anspruchsvollen Rettungsaktion konnte er erst nach mehr als einer Stunde befreit und anschließend in die Asklepios Klinik Harburg gebracht werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Der 54 Jahre alte Fahrer des vorderen Lkw sei leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gefahren worden.

Sperrung für mehrere Stunden

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tank des auffahrenden Lkw aufgerissen. Die Feuerwehr beseitigte auslaufenden Dieselkraftstoff.

Am Morgen bildete sich ab Maschener Kreuz ein erster Stau. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die U 56 als Umleitung zu nutzen. Es entstand hoher Sachschaden an den Fahrzeugen. Ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale rechnete damit, dass sich der Stau nach Aufhebung der Sperrung schnell auflösen werde.

Folgeunfall am Morgen

Gegen 9.30 Uhr hatte ein 61 Jahre alter Fahrer eines Mercedes offenbar das Stau-Ende übersehen. Der Mann aus Mellendorf fuhr mit seinem Pkw auf einen bulgarischen Sattelzug auf und wurde in seinem Wagen eingeklemmt.

Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten Autofahrer aus dem Unfallfahrzeug. Ein Rettungswagen brachte den Mann in eine Hamburger Klinik. Der 61-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Der Mercedes erlitt einen Totalschaden. Auch der Anhänger des Sattelzuges war nicht mehr fahrbereit.

Die Autobahn wurde während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Aufräumarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Elbtunnel (Norden) wurde über die A1 und A39 (Maschener Kreuz) umgeleitet. Es kam nur kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.