Harburg
Vahrendorf/Neu Wulmstorf

Feuerwehr löscht zwei Brände

Keller in Vahrendorf und Produktionsmaschine in Neu Wulmstorf standen am Sonnabend in Flammen

Vahrendorf/Neu Wulmstorf. Die Feuerwehren im Landkreis Harburg sind am frühen Sonnabendabend zu zwei Bränden gerufen worden. In Vahrendorf brannte es im Keller eines Wohnhauses, in Neu Wulmstorf geriet eine Produktionsmaschine in einem gewerbetreibenden Betrieb in Brand. In beiden Fällen gelang es der Feuerwehr, höheren Sach- und Gebäudeschaden durch einen schnellen Einsatz zu verhindern.

Um 17.07 Uhr erhielten die Freiwilligen Feuerwehren Vahrendorf/Sottorf, Ehestorf/Alvesen und Leversen/Sieversen die Nachricht, sie sollten in den Museumsweg in Vahrendorf ausrücken. Rasch waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und lokalisierten den Brandherd im Keller: Auf einem Herd standen Einrichtungsgegenstände in Flammen.

Acht der insgesamt 50 eingesetzten Feuerwehrleute, die mit einem umluftunabhängigen Atemschutz ausgestattet und in das Gebäude gegangen waren, konnten das Feuer mit Hilfe von C-Strahlrohren löschen. Im Anschluss machten sie den Keller mit Hilfe eines Überdruckbelüfters rauchfrei. Mit einer Wärmebildkamera wurde das gesamte Gebäude danach nach unentdeckten Brandnestern abgesucht – das Ergebnis war negativ. Die Feuerwehrleute konnten die Brandstelle nach eineinhalb Stunden verlassen, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Nur rund eine halbe Stunde vorher, um 16.34 Uhr, waren die Feuerwehren aus Neu Wulmstorf, Elstorf und Rübke zu einem Brand in einem Betrieb in die Justus-von-Liebig Straße in Neu Wulmstorf ausgerückt. Bei Eintreffen der Kräfte waren große Gebäudeteile stark verraucht, unverzüglich gingen auch hier mehrere Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um den Brandherd zu suchen und das Feuer zu löschen.

Es gelang ihnen, die Ursache des Brandes rasch herauszufinden: Eine Produktionsmaschine hatte Feuer gefangen. Die Flammen wurden mit einem C-Strahlrohr und im Anschluss daran mit einem Schaumrohr abgelöscht. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera der nachträglich alarmierten Feuerwehr Rade suchten die Einsatzkräfte das Gebäude nach weiteren Brandnestern ab, auch hier blieb die Suche negativ. Die Feuerwehren beendeten den Einsatz nach zwei Stunden, jetzt ermittelt die Polizei.