Harburg
Vortrag

Die Elbe aufwärts und den Yukon abwärts

Matthias Hanke erzählt von seiner Tour auf dem Elbe-Radweg und gibt nützliche Tipps

Matthias Hanke erzählt von seiner Tour auf dem Elbe-Radweg und gibt nützliche Tipps

Foto: Matthias Hanke / HA

Reisefotograf Matthias Hanke zeigt zwei Reportagen im Rieckhof in Harburg: Eine Radtour an der Elbe und eine Kanufahrt in Kanada.

Harburg.  Gleich zwei spannende und doch sehr unterschiedliche Multivisionsshows über Reisen am und auf dem Fluss zeigt der bekannte Reisefotograf und Buchautor Matthias Hanke am Freitag, 8. Januar, im Rieckhof in Harburg. Die eine Tour führt mit dem Rad die Elbe entlang, die andere mit dem Kanu den kanadischen Yukon abwärts – wer sich nicht entscheiden kann, macht einfach beides.

Um 18 Uhr geht es mit dem Rad an der Elbe entlang. Von der Mündung in Cuxhaven machen sich der Reisejournalist Matthias Hanke und seine Partnerin auf den Weg, um die berühmte Elbquelle im Riesengebirge zu entdecken. Dort entspringt die Elbe auf 1386 Meter Höhe mit dem tschechischen Namen Labe, bevor sie an der Grenze zu Sachsen zur Elbe wird.

Eingebettet in eine einzigartige Flusslandschaft gibt es neben der Vielfalt der Landschaft eine spannende Geschichte der jeweiligen Region und einzigartige Kulturerbe-Stätten zu entdecken. Historische Sehenswürdigkeiten, malerische Städte und Dörfer werden vorgestellt. In eindrucksvollen Fotografien und Filmaufnahmen berichtet Matthias Hanke in seiner Reportage über den Elberadweg und gibt wertvolle Informationen für alle, die sich selber mit dem Rad auf diese Tour begeben wollen.

Mit seiner Foto- und Filmreportage Abenteuer Yukon zeigt Matthias Hanke um 20 Uhr beeindruckende Einblicke in eines der letzten großen Abenteuer unserer Zeit: Die Kanu-Befahrung des Yukon von seiner Quelle im Nordwesten Kanadas bis zu seiner Mündung in die Beringsee.

Mehr als 3000 Kilometer schlängelt sich der fünftgrößte Fluss Nordamerikas in westlicher Richtung durch Nordwest-Kanada und Alaska. Matthias Hanke und seine Reisepartnerin wagten sich auf diese wochenlange, einmalige Expedition, deren Ziel, die Beringsee zwischen Alaska und Russland, nur wenige Menschen vor ihnen auf dem Flussweg erreicht haben.

Historische Gebäude zeugen von den ehemaligen Siedlungen des weißen Mannes, denen der Fotoreporter mit seinen Aufnahmen einen Hauch vom Leben vergangener Zeiten einhaucht. Indianische Siedlungen und Gebiete der überaus gastfreundlichen Inuit längs des Yukon werden in der Multivisionsshow mit beeindruckenden Aufnahmen porträtiert.

Doch da der Yukon vor allem durch unbewohnte Landschaft und damit unberührte Natur fließt, sind es gerade die Tierfotos und -filmaufnahmen, die den wilden, nur wenig entdeckten Yukon-Flusslauf als Quelle des Lebens charakterisieren.

Mit 300 kg Gepäck, darunter GPS-Geräte, bärensichere Vorratsbehälter und Kleidung für alle möglichen und unmöglichen Wetterkapriolen, kommt das Kanu und seine abenteuerlustigen Besitzer ihrem großem Ziel Flussbiegung für Flussbiegung näher. Zum Ende der Show erleben die Zuschauer einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Naturschauplätze Alaskas, wie die Kenai-Halbinsel und den Denali-Nationalpark, der seine Besucher mit berauschenden Farben des nordamerikanischen „Indian Summer“ gefangen nimmt.

Karten für die Vorträge gibt es an der Abendkasse für zehn Euro, ermäßigt für neun Euro.