Harburg
Vorpremiere für Webserie

TV-Schauspieler feiern Serien-Finale im „Stellwerk“

"Rote-Rosen"-Star Niklas Osterloh mit dem Harburger Regisseur Dennis Albrecht bei der Vorpremiere zu der dritten Staffel der Webserie Filmstadt im Stellwerk Harburg

"Rote-Rosen"-Star Niklas Osterloh mit dem Harburger Regisseur Dennis Albrecht bei der Vorpremiere zu der dritten Staffel der Webserie Filmstadt im Stellwerk Harburg

Foto: Thomas Sulzyc

Monty Arnold und „Rote Rosen“-Star Niklas Osterloh sind in Harburg unter den 120 Gästen zur Vorpremiere der 3. „Filmstadt“-Staffel

Harburg.  Aus dem Fernsehen bekannte Gesichter haben sich am Freitagabend ihren Weg durch den Harburger Bahnhof gebahnt. Der Harburger Regisseur Dennis Albrecht hatte in dem Club „Stellwerk“ über den Fernzuggleisen 3+4 mit geladenen 120 Gästen die exklusive Vorpremiere zur dritten und finalen Staffel seiner Webserie „Filmstadt“ gefeiert. Unter den Gästen waren auch Monty Arnold und „Rote-Rosen“-Star Niklas Osterloh.

Die meisten Fernsehzuschauer kennen Monty Arnold als Komiker aus dem „Quatsch Comedy Club“ oder der „Comedy Factory“ bei Proben Sieben. Das Kinopublikum hat ihn in Sönke Wortmanns Komödie „Der bewegte Mann“ gesehen. Dabei lässt sich der 48-Jährige nicht auf das Komikfach reduzieren, das er heute weitgehend hinter sich gelassen hat: Monty Arnold ist Dozent für Musicalgeschichte.

Im „Stellwerk“ an der Bar bestellt Monty Arnold eine koffeinfreie “Fritz“-Cola. Das Webserienprojekt „Filmstadt“ verfolge er von Anfang an, sagt er. Zur Unterstützung spielt Monty Arnold in der dritten Staffel eine Gastrolle als überdrehter Schuhverkäufer.

Seit dem Start der Webserie vor zweieinhalb Jahren spielt „Rote-Rosen“-Star Niklas Osterloh eine Hauptrolle. In „Filmstadt“ gibt er einen cholerischen Produzenten und darf so ganz anders sein als in einer Telenovela.

In „Filmstadt“ dürfen Schauspieler aus den Stereotypen deutscher Fernsehunterhaltung ausbrechen und Rollen spielen, die sie nie angeboten bekämen. Das ist ein Grund dafür, dass sie in dem Fernsehexperiment ohne Gage mitspielen. Gastrollen in der bisher noch nicht veröffentlichen dritten und finalen Staffel spielen auch Frank Zander und Charles Rettinghaus. „Filmstadt“ erzählt das Elend der Fernsehbranche, von gescheiterten Produzenten, und Schauspielern.

„Filmstadt“-Hauptdarsteller Oliver Hermann, vor allem bekannt aus der Krankenhausserie „Alphateam“, produziert und spielt heute weitgehend am Theater. Seine beiden Söhne, 16 und 19 Jahre alt, schauten Webserien, sagt er bei der Vorpremiere. Er könne noch absehen, ob sich daraus ein Markt entwickle. Regisseur Dennis Albrecht sieht Chancen. Das Fernsehen beginne sich, für die Webserie „Filmstadt“ zu interessieren, sagte er im „Stellwerk“.

„Filmstadt“ (Folge 1 bis 10) ist im Internet zu sehen:
www.unsereserien.de