Harburg

Zwei kleine Hexen und Graf Dracula – süßer Halloween-Spuk

Lutz Kastendieck
Hilfe, die kleinen Quälgeister sind los: Greta, Jonathan und Clara (v.l.) treiben mit Geschrei Süßes ein, sonst gibt's Saures

Hilfe, die kleinen Quälgeister sind los: Greta, Jonathan und Clara (v.l.) treiben mit Geschrei Süßes ein, sonst gibt's Saures

Foto: Lutz Kastendieck / HA

Auch in Harburg zelebrierten wieder viele Kinder Halloween und knöpften fantasievoll verkleidet den Nachbarn allerlei Süßigkeiten ab.

Heimfeld.  Am Sonnabend war wieder Hochsaison für alle, die sich gerne gruseln. Bei Einbruch der Dunkelheit zogen wieder unzählige Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies und Vampire durch Harburgs Straßen, um Halloween zu zelebrieren.

Nicht nur für das süße Spuktrio Greta, 7, Jonathan, 9, und Clara, 8, war es wieder ein Heidenspaß, bei Androhung von Saurem viel Süßes einzutreiben. „Wir sind die bösen Geister und fressen gerne Kleister. Und wenn Sie uns nichts geben, dann bleiben wir hier kleben“, hieß die bekannte Beschwörungsformel. Die ihre Wirkung nicht verfehlte: Jede Menge Bonbons, Schokolade und Gummibärchen wurde den einsichtigen Nachbarn abgeknöpft.

Dass sie dabei einem alten walisischen Brauch folgten, war den Kindern derweil nicht bewusst. Der Name Halloween leitet sich von „All Hallows Eve“ ab und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Halloween fällt so mit dem Reformationstag zusammen, bezieht sich aber mehr auf die Abend- und Nachtstunden.

In denen der Überlieferung nach böse Geister vertrieben und die Untoten auf Abstand gehalten werden sollten. Damit sie sich nicht an der Lebenden Seelen vergreifen. Dagegen lohnt es schon, ein paar Süßigkeiten zu verschenken.

( haka/luka )

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