Harburg
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Bibliotheken offen für Flüchtlinge

Bücherhallen bieten tagsüber Aufenthaltsmöglichkeiten und Lesestoff zum Lernen deutscher Sprache

Harburg. Der Sonnabend dieses Wochenendes ist vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) zum „Tag der Bibliotheken“ ausgerufen worden. Und zu diesem Anlass hat sich der Landesverband Hamburg des dbv mit Blick auf die derzeit hohen Zuwanderer- und Flüchtlingszahlen etwas Besonderes einfallen lassen, um einen Beitrag zur Unterstützung zu leisten.

Das Hamburger Bibliotheks-Netzwerk aus 30 Bibliotheken, darunter die Staats- und Universitätsbibliothek, die Helmut-Schmidt-Universität, die HafenCity Universität, die Commerzbibliothek, die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und die Bücherhallen Hamburg haben 10.000 Euro aufgebracht und Lesestoff zum Deutschlernen angeschafft. Wegen bester Erreichbarkeit wurden alle 36 Bücherhallen der Stadt mit Büchern wie „Bildwörterbuch Englisch-Deutsch“, „Visuelles Wörterbuch -Deutsch als Fremdsprache“, „Miteinander Deutsch-Arabisch“ oder auch „Langenscheidt Pocket Dictionary German“ ausgestattet. Die Bücherhallen zeigen sich mit ihren Leseecken nun den Zuwanderern und Flüchtlingen in ganz besonderer Weise zugewandt.

Hella Schwemer Martienßen, Bibliotheksdirektorin der Hamburger Bücherhallen und Thomas Hapke, stellvertretender Leiter der Harburger TUHH-Bibliothek, machen deutlich, dass sich der angesprochene Personenkreis während der Öffnungszeiten in allen Bücherhallen, aber auch in den anderen Bibliotheken, so auch der TUHH-Bibliothek auf dem Schwarzenberg, zum Lesen aufhalten können. Es gibt auch WLAN-Nutzung.