Harburg
Hamburg-Harburg

Mann wollte Frau mit heißem Öl töten – sie überlebte knapp

Der verdächtige Ehemann hatte die Rettungssanitäter alarmiert und sich dann der Polizei gestellt

Der verdächtige Ehemann hatte die Rettungssanitäter alarmiert und sich dann der Polizei gestellt

Foto: Jens Kalaene / dpa

Die Frau erlitt lebensgefährliche Verbrühungen an Rücken, Unterarmen, Händen und Füßen. Der Ehemann hatte sich selbst bei der Polizei gemeldet.

Hamburg. Die Hintergründe sind noch völlig unklar: Offenbar hat ein 47 Jahre alter Mann aus Afghanistan am Dienstag seine Ehefrau mit einem kochenden Wasser-Öl-Gemisch übergossen. Die 46-Jährige wurde lebensbedrohlich verletzt. Sie wird in einer Spezialklinik behandelt.

Der Mann, der nach Polizeiangaben aus Afghanistan stammt, war Dienstagvormittag in der Polizeiwache in Harburg erschienen und hatte in gebrochenem Deutsch gesagt, dass er seine Frau getötet habe.

Als die Polizei in der Wohnung in Harburg eintraf, fanden sie die Frau im Badezimmer. Sie hatte schwere Verletzungen am unteren Rücken, Unterarmen, Händen und Füßen erlitten. Parallel waren bereits Rettungskräfte am Unglücksort eingetroffen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Sohn des Ehepaars den Notruf alarmiert.

Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige seine Ehefrau mit einem kochenden Wasser-Öl-Gemisch übergossen hatte. Auch der Eheman hatte sich am Oberkörper verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde heute dem Haftrichter vorgeführt.