Harburg
Verkehrproblem A 26

CDU erhebt Forderungen für Rübke

Heiner Schönecke sitzt für die CDU im Niedersächsischen Landtag

Heiner Schönecke sitzt für die CDU im Niedersächsischen Landtag

Foto: Schönecke

Politiker und Bürger appellieren an Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies und stellen einen Siebe-Punkte-Katalog als Forderung auf

Neu Wulmstorf/Rübke. Die Dorfgemeinschaft zur Erhaltung Rübke (ADR), die CDU-Neu Wulmstorf und der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke senden einen Hilferuf an Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies. Darin enthalten ist ein Forderungskatalog für Rübke zum Weiterbau der A 26 . Alle Forderungen im Katalog seien dazu geeignet, die Belastungen für die Neu Wulmstorfer und Rübker Bürger auf ein Minimum zu beschränken, so die Initiatoren. Der Katalog enthält sieben Punkte.

Erste Forderung ist der Bau einer rund 1000 Meter langen östlichen Umfahrung Rübkes. Der Bau der Umfahrung müsse zeitgleich mit der Fertigstellung der Anschlussstelle Neu Wulmstorf abgeschlossen sein. Dazu soll die Umfahrung – Punkt zwei – in ihrer Fortsetzung als „Flutfluchtstraße“ durch Hamburg Neuenfelde dienen. Als dritten Punkt nennen die Initiatoren, dass vor einer Freigabe der A 26 bis Neu Wulmstorf sichergestellt sein muss, dass die Anschlussstelle Buxtehude fertiggestellt und freigegeben wurde.

Die Buxtehuder Straße muss in der Ortschaft Rübke durchgängig auf Tempo 30 und 7,5 t Gewicht begrenzt werden, steht an vierter Stelle der Forderungen. Vor Fertigstellung der Anschlussstelle Neu Wulmstorf müsse auf der B 73 eine mit Hamburg abgestimmte „Grüne-Welle“ umgesetzt werden. Es müsse gewährleistet werden, dass der Verkehr über die B 3-neu und B 73 zügig abfließen kann, lautet die fünfte Forderung.

Die Punkte sechs und sieben beziehen sich auf Hamburg: Mit der Hansestadt sollen Gespräche geführt werden mit dem Ziel, den Zeitraum zwischen Fertigstellung bis Neu Wulmstorf und Fertigstellung bis zur A 7 auf ein Minimum zu begrenzen und Hamburg soll aufgefordert werden, im Zuge der aktuellen Bauarbeiten an der A 7 bereits jetzt auch mit dem Bau der Anschlussstelle zu beginnen. Andreas Bartels, Vorsitzender ADR: „Die größte Bedrohung für Rübke ist die Anschlussstelle Buxtehude – wenn sie denn nicht zeitnah oder gar nicht kommt. Ohne eine Abfahrt Buxtehude bekommt Rübke – als einzige Anschlussstelle vor der A 7 – auf Jahre hinaus eine Mehrbelastung, der das Dorf nicht gewachsen ist.“

Neu Wulmstorf CDU-Fraktionschef Malte Kanebley unterstreicht die Bedeutung der östlichen Ortsumgehung: „Sie steht ganz oben auf der Liste. Die Umgehung muss im Interesse beider Länder sein, denn auch Neuenfelde brauche Entlastung, wenn sich der Verkehr zur Autobahn durch beide Dörfer quält.“

Heiner Schönecke: „Jetzt, da der vierte Abschnitt auf Hamburger Gebiet planerisch umgesetzt wird, besteht die Chance, in Verhandlungen eine einvernehmliche Lösung zum Wohle der Rübker Bürger zu erzielen.“