Harburg
winsen

Winsener SPD bringt die Politik zurück zum Bürger

Partei führt sogenannte Bürgeranträge ein. Entscheiden wird indes weiter der Vorstand

winsen. Die Winsener SPD will die politische Willensbildung mit Bürgeranträgen stärken: Anliegen der Bürger sollen auf diese Weise wirkungsvoller angegangen werden können. Dabei entscheidet Der SPD-Vorstand über die Bearbeitung und lässt auch die Antragssteller zu Wort kommen. Im Rahmen einer Vorstandsklausur soll die neuartige Mitbestimmungsmöglichkeit manifestiert werden. Dabei können Bürger aus Winsen und den Ortsteilen Anträge formulieren, diese inhaltlich begründen und im Rahmen einer SPD-Vorstandssitzung auch persönlich erläutern. Findet der Bürgerantrag bei den Vorstandsmitgliedern eine Mehrheit, wird dieser in die politischen Gremien zur Umsetzung eingesteuert. „Je nach Thema werden sich neben der Stadtrats- oder Kreistagsfraktion auch Gremien wie SPD-Parteitage aller Ebenen oder gar die Landtags- oder Bundestagsfraktion mit den Beschlüssen aus den Bürgeranträgen zu befassen haben. Wir bringen also die Politik ein großes Stück näher zu den Bürgerinnen und Bürgern“, freut sich Heiko Kösling, stellvertretender Vorsitzender der Winsener SPD. „Während sich die Gremien mit der Umsetzung befassen, halten wir die Antragsteller auf dem Laufenden.“ Die Anträge können auf www.spd-winsen-luhe.de direkt ausgefüllt, als Datei heruntergeladen und per E-Mail oder postalisch eingereicht werden.