Harburg

Carsten Schuster kritisiert die Flüchtlingspolitik

Harburg. Hamburg braucht einen Masterplan um den stetig steigenden Unterbringungsbedarf und die damit verbundenen Änderungen des Zusammenlebens in unserer Stadt erfolgreich meistern zu können. Das fordert der Harburger FDP-Bezirksabgeordnete Carsten Schuster. Er bezeichnet die aktuelle Flüchtlingspolitik des Senats als gescheitert.

Nach Schusters Auffassung sind die Beteiligungsrechte der Bezirke missachtet worden. Darüber hinaus gebe es keine Verteilung von Flüchtlingen nach sozialen Räumen in der Stadt. All dies habe bei der Planung von Unterkünften zu einer erheblichen Konzentration in primär benachteiligten Stadtteilen geführt.

„Die Zentralen Erstaufnahmen platzen aus allen Nähten und werden zwangsläufig zu Massenunterkünften, weil Hamburg es nicht geschafft hat, rechtzeitig Folgeunterkünfte zu schaffen, trotz des Top Down Verfahrens des Senats“, so Schuster

Ein immer noch nicht vollständig belegtes Flüchtlingsschiff, und der nicht abgeschlossene Bau der Unterkunft in Bostelbek, seien exemplarisch für die von der Sozialbehörde zu verantwortenden Versäumnisse.

( HA )

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