Harburg
Kattwykbrücke

Hier hängt eine Bahnstrecke am Kranhaken

Telekran hebt Brückenteil für die Bahnkreuzung über die Kattwykquerung ein

Telekran hebt Brückenteil für die Bahnkreuzung über die Kattwykquerung ein

Foto: Lars Hansen / HA

Die Arbeiten am Kattwykknoten gehen weiter. Im Jahr 2020 soll hier Bahnverkehr getrennt von der Straße laufen.

Schwer was zu heben: An der Kattwyk nimmt die neue Eisenbahnquerung erste Formen an. Zwar ist von der neuen Hubbrücke, auf der ab 2020 der Bahnverkehr getrennt von der Straße laufen soll, noch wenig zu sehen, da lediglich die Pfeilergründung bislang fertiggestellt wird, dafür fällt aber ein anderer Teil des Eisenbahnknotens bereits ins Auge: Die Gleisbrücke, die die Zufahrten zu den dann zwei Hubbrücken überqueren soll.

Spezialtieflader standen Schlange, um die Teile anzuliefern

Über sie sollen Züge von der Kattwykhalbinsel an das Gleis zur Hohen Schaar gelangen. Bislang geschieht das mit einer simplen Gleiskurve und Weiche. Dadurch, dass die neue Hubbrücke diese Kurve allerdings verkürzen wird, ist das nicht mehr möglich. So werden die Gleise in gut acht Metern Höhe über die Brückenzufahrten geführt.

Drei Brückensegmente mit jeweils drei Trägern wurden am vergangenen Wochenende schon einmal angeliefert und eingehängt. Spezialtieflader standen Schlange, um die Teile anzuliefern. Von der Straßenbrücke aus hatten die zahlreichen Teilnehmer der Fahrradsternfahrt am Sonntag einen Logenplatz für das Kranspektakel. Immer wieder trotzten deshalb Radler dem Verbot und hielten auf der Brücke an. Weitere solcher Aktionen werden folgen. Erst wenn diese Querung fertig ist, kann der Bauherr, die Hamburg Port Authority, beginnen, die Gleise zur neuen Hubbrücke zu legen.