Harburg
Redaktionsbesuch

Die „Athe“-Reporter zum Besuch beim Hamburger Abendblatt

Frank Ilse, Lokalchef der Harburger Abendblatt Redaktion, zeigt den Schülern aus Stade, wie Profis Zeitung machen

Frank Ilse, Lokalchef der Harburger Abendblatt Redaktion, zeigt den Schülern aus Stade, wie Profis Zeitung machen

Foto: Susanne Rahlf / HA

Schüler des Stader Gymnasiums informieren online über Ereignisse ihrer Schule. Beim Abendblatt sehen sie, wie das Print-geschäft funktioniert.

Harburg/Stade. Sind Texte eigentlich tendenziell zu lang oder zu kurz? Wie gelingt ein gutes Foto? Ist Neugier die wichtigste Voraussetzung für einen Journalisten? Was kosten Anzeigen? Das sind nur einige der Fragen des Reporterteams vom Athenaeum bei seinem Besuch der Regionalredaktion Harburg und Umland am vergangenen Freitag.

Die acht Schülerinnen und Schüler des Stader Gymnasiums informieren regelmäßig auf der Homepage ihrer Schule über aktuelle Ereignisse am „Athe“ und in der Stadt, ergänzt um Interviews, Kommentare und Kolumnen – die zeitgemäße Variante der guten, alten Schülerzeitung.

Beim Abendblatt informierten sich die jungen Onliner, wie das Print-Geschäft funktioniert. Nach Teilnahme an der Redaktionskonferenz zog sich Redaktionsleiter Frank Ilse mit den Nachwuchsjournalisten in den Produktionsraum der Regionalredaktion zurück. Gemeinsam wurde über die Seiten- und Themenverteilung nachgedacht. Dabei spielten die Kriterien für interessante Geschichten genauso eine Rolle wie Fragen rund um das Thema Fotografie.

Die Redaktion freut sich über das Engagement des Nachwuchs

Das „Athe“-Team um Lehrerin Barbara Post zeigte sich beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit der das Layout einer Seite am Rechner entsteht und wie wenig Zeit den Profis bleibt, Artikel für die jeweiligen Seiten zu erstellen. Dabei klärte sich dann auch schnell die Frage, ob Texte eher zu kurz oder zu lang sind. „Sie müssen passen, auf die Zeile genau“, war Frank Ilses klare Aussage. „Das gelingt auch immer“, setzte er hinzu.

Die Redaktion freute sich über das Engagement der „Athe“-Reporter und ihr journalistisches Interesse. So war es nicht verwunderlich, dass vereinbart wurde, weiter in Kontakt zu bleiben und sich auch in Zukunft über das Aufspüren und Schreiben von Nachrichten auszutauschen.