Harburg
Kunststätte

Freundeskreis Bossard hat einen neuen Vorstand

Vorstand Freundeskreis Bossard, Björn Hoppensedt (r.), Andreas Buß und Museumsleiterin Gundula Mayr

Vorstand Freundeskreis Bossard, Björn Hoppensedt (r.), Andreas Buß und Museumsleiterin Gundula Mayr

Foto: Kunststätte Bossard

Björn Hoppenstedt ist neuer Erster Vorsitzender. Er folgt Hans Christian Schimmelpfennig. Im Juni kommt hoher Besuch zu einer Eöffnung.

Der Freundeskreis der Kunststätte Bossard hat einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist ab sofort Dr. Björn Hoppenstedt, der bereits in den vergangenen drei Jahren den zweiten Vorsitz innehielt. Hoppenstedt leitet als Kreisrat des Landkreises Harburg den Fachbereich Bauen und Wohnen und ist dem Freundeskreis seit 2011 verbunden. Als sein Stellvertreter fungiert im Verein nun Andreas Buß, der als ehemaliges Vorstandsmitglied der Laurens Spethmann Holding und durch zahlreiche ehrenamtliche Funktionen in der Region ebenfalls bestens vernetzt ist.

Hoppenstedt löst Hans Christian Schimmelpfennig ab, der drei Jahre lang dem Verein als erster Vorsitzender voran stand. „Wir haben Herrn Schimmelpfennig viel zu verdanken!“ betont Björn Hoppenstedt. „Gerade im letzten Jahr konnten wir durch seine Initiative unsere Mitgliederzahl auf 410 steigern.“

Anwerbung jüngerer Kunstfreunde

Der Freundeskreis der Kunststätte Bossard ist ein wichtiges Pfund, wenn es um Ideen und Aktionen zur Unterstützung des Museums geht. „Ohne die wertvolle Mithilfe und finanzielle Unterstützung des Freundeskreises wäre das Betreiben der Kunststätte schlicht nicht möglich“, unterstreicht die Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr. Damit dies so bleiben kann, freut sich der Freundeskreis der Kunststätte stets über neue Mitglieder. Beide Vorsitzende sehen ihre Aufgabe deshalb auch in der Anwerbung jüngerer Kunstfreunde. „Die Kunststätte ist ein Schatzkästchen, das wir Menschen jeden Alters näherbringen möchten. Junge Mitglieder bringen uns frische Ideen für innovative Fördermaßnahmen“ so Björn Hoppenstedt.

Mit dem Einstand als neuer Vorsitzender warb Hoppenstedt auch gleich für ein neues Projekt, für das der Verein nicht nur die Mitglieder des Freundeskreises ansprechen will, sondern auch alle spendenwilligen Kulturförderer aus der Region: Gesucht werden Stuhlpaten, die sich an der Anschaffung von 100 wetterfesten Gartenstühlen für die Außenanlage der Kunststätte beteiligen möchten.

Spenden für die Bestuhlung

Denn für Konzerte und andere Außenveranstaltungen in der Sommerzeit fehlt es der Kunststätte seit Jahren an bequemen Sitzgelegenheiten. Zuhörer müssen sich bis jetzt bei diesen Events mit harten Bierbänken begnügen. Gerade bei längeren Veranstaltungen ist das nicht unbedingt optimal. Die nun ausgesuchten Stühle bestehen aus blauen Holzplanken, ähnlich den Außenstühlen, die Jutta Bossard für die Kunststätte angeschafft hatte. Sie haben Rückenlehnen und Metallkufen, lassen sich also auch auf unebenem Boden bequem aufstellen und fügen sich ästhetisch gut in das Gesamtkunstwerk der Anlage ein.

Ministerpräsident Stephan Weil hat sich angekündigt

Ein Stuhl kostet 80 Euro. Wer nicht so viel ausgeben möchte, kann auch einen kleineren Betrag für die Stühle spenden. Im Anschluss erhalten alle Sitzgelegenheit ein Namensschild mit den Spendern, auf Wunsch kann man natürlich auch anonym bleiben. Am 25. Juni wird der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, in der Kunststätte die Ausstellung „Timm Ulrichs. Des großen Erfolgs wegen“ eröffnen. Bei dieser Gelegenheit sollen auch die neuen Stühle erstmals zum Einsatz kommen. (HA/sra)

Wer Geld beisteuern möchte, wendet sich bitte direkt an die Kunststätte unter der Telefonnummer 04183/51 12 oder per Mail an info@bossard.de.