Harburg
Eissendorf

Mehrheit lehnt „Drop Off“ Zone an Schule In der Alten Forst ab

Eissendorf. Eine ganz neue Idee, dem allmorgendlichen Verkehrschaos vor der Grundschule In der Alten Forst Herr zu werden, haben jetzt die beiden FDP-Abgeordneten Viktoria Pawlowski und Carsten Schuster zum Thema eines Antrags gemacht. Danach regen sie die Einrichtung sogenannter „Drop Off“-Zonen an. In ihnen soll ein kurzer Halt von Autos auf der Fahrbahn gestattet sein, um Schulkinder aus- und einsteigen zu lassen. Geprüft werden soll die Einrichtung besagter Zonen für die Straßen Hainholzweg, Strucksbarg und Beerentaltrift.

Der SPD-Abgeordnete Klaus Fehling sprach sich im Namen seiner Fraktion vehement gegen solche Haltezonen aus. Allenthalben werde beklagt, Schulkinder würden sich viel zu wenig bewegen. Deshalb seien ein paar Meter mehr Fußweg durchaus zumutbar. „Der Antrag bedient außerdem nur die Bequemlichkeit der Eltern. Und bei der Erziehung der Kinder zu mehr Selbstständigkeit ist er auch nicht sehr hilfreich“, so Fehling.

Auch die CDU kritisierte den Vorstoß der Liberalen. Er schaffe nur noch mehr Verkehrschaos, sagte Michael Schaefer. Die vorgeschlagenen Straßen seien angesichts ihrer starken Frequentierung zu den Stoßzeiten als Haltezonen nicht geeignet. Die Beerentaltrift sei früh schließlich die einzige Zuwegung, beim Hainholzweg müsse auch der Busverkehr beachtet werden. Der Antrag wurde abgelehnt.