Harburg
Verkehr

Luhebrücke fertig: Winsens Innenstadt wird entlastet

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist für die Luhebrücke zuständig: Der Sachgebietsleiter Brückenbau, Christian Magill und die Fachbereichsleiterin Bau, Gesa Schütte, der Fahradweg und Famila-Chef Thomas Schmeiser im Auto

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist für die Luhebrücke zuständig: Der Sachgebietsleiter Brückenbau, Christian Magill und die Fachbereichsleiterin Bau, Gesa Schütte, der Fahradweg und Famila-Chef Thomas Schmeiser im Auto

Foto: Rolf Zamponi

Hupen ertönten, Zuschauer applaudierten. Mit dem 2,1 Millionen Euro teuren Bauwerk wird die Zufahrt in die Kreisstadt deutlich erleichtert

Winsen.  Die neue Brücke über die Luhe in der Kreisstadt ist fertig. Am Donnerstag um 11.11 Uhr, als einige Sonnenstrahlen ihren Weg durch die grauen Regenwolken fanden, fuhren die ersten Autos über das knapp 52 Meter lange und 15 Meter breite Bauwerk im Zuge der Hansestraße. Hupen ertönten und rund 40 Zuschauer auf den Fußwegen applaudierten. Mit dem 2,1 Millionen Euro teuren Bauwerk wird die Zufahrt in die Kreisstadt wieder deutlich erleichtert.

Der Bau hatte sich um Monate verzögert, weil der weiche Boden im Untergrund erst durch weitere Pfeiler stabilisiert werden musste. Dadurch stiegen die Kosten um rund 600.000 Euro. Für die Übernahme dieser Summe hatte sich die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit der Baufirma Hofschröer aus Lingen auf einen Kompromiss geeinigt. Einzelheiten dazu wurden nicht genannt.

Die neue Betonbrücke hat nun ein blaues Geländer und rotbraune Klinker an den Portalen, die noch mit Zinkblech abgedeckt werden müssen. In den vergangenen Tagen wurden die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen.

In den kommenden zwei Wochen muss noch die Böschung unter der Brücke stabilisiert und der Fahrradweg hergerichtet werden. Er verläuft in einem Trog in einer Kurve unter der Brücke hindurch. So lässt sich die notwendige Durchfahrtshöhe von 2,25 Meter erreichen. Fest installiert sind dagegen die an den Pfeilern angebrachte Bretter für Fischotter, die bei Hochwasser ungern den dunklen Bereich unter Brücken durchschwimmen. Die Tiere können nun an beiden Seiten trockenen Fusses passieren. „Es ist gut, dass das Land in seine Infrastruktur investiert“, sagte Theodor Peters, der Sprecher der Stadt.