Harburg
Feuer an der Wand

Löscheinsatz am Harburger Kino

In der Nacht zum Montag sind  am Harburger Cinemaxx  Fassadenteile in Brand geraten. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, steht noch nicht fest.

In der Nacht zum Montag sind am Harburger Cinemaxx Fassadenteile in Brand geraten. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, steht noch nicht fest.

Foto: Daniela Fricke / © Daniela Fricke

Hintere Fassade des Harburger Cinemaxx brannte in zehn Metern Höhe. Zwei Löschzüge alarmiert

Harburg. Zum Glück war Sonntag. Als die rückwärtige Fassade des Harburger Cinemaxx-Kinos Feuer fing , waren bereits alle Vorstellungen vorbei und nicht einmal mehr das Personal im Kino. Zwar bestand im Innenraum keine Gefahr, trotzdem wäre das Großkino als Vorsichtsmaßnahme evakuiert worden.

So war Cinemaxx-Harburg-Geschäftsführerin Petek Akgün die einzige Person aus dem Kino, die den Löscharbeiten beiwohnte. Sie musste ganz aus Eimsbüttel anrücken. Dort wohnt sie. „Das macht mir aber nichts“, sagt sie. „Das ist ja mein ganz normaler Arbeitsweg. Nur die Zeit war ungewöhnlich.“

Das Feuer war am Sonntag-Abend gegen 23.45 Uhr gemeldet worden. In 10 Metern Höhe schlugen an der Außenseite der Fassade, knapp über dem Glasvorsprung, Flammen aus der Verkleidung. Der Einsatzleiter der Harburger Berufsfeuerwehr forderte noch einen zweiten Löschzug zur Unterstützung an. Der Löschzug der Feuerwache Süderelbe kam zu Hilfe. Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von innerhalb des Gebäudes mit zwei Strahlrohren und per Drehleiter von außerhalb mit einem Rohr. Zur Brandbekämpfung wurden Teile der Fassadenverkleidung mit schwerem Werkzeug entfernt.

Die Brandursache ist noch unklar. Versicherungsexperten ermitteln derzeit. Viele Gebäude an der Moorstraße und der Wilstorfer Straße, deren Rückwand zur Seevepassage zeigt, haben auf dieser Seite Haustechnik installiert

Der Kinobetrieb geht unterdessen ohne Einschränkung weiter. „Im Kinoinneren bestand und besteht keine Gefahr“, sagt Petek Akgün. „Und große Schäden, die jetzt unseren Betrieb einschränken würden, hat der Löscheinsatz auch nicht verursacht.“