Harburg
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Veganes Essen auf dem Silbertablett

Eröffnet: Das Govinda’s-Restaurant lockt seine Gäste mit veganen und vegetarischen Speisen

Harburg. Seit Freitag hat Hamburgs Süden sein erstes veganes Restaurant. In der Straße Krummholzberg eröffnete am frühen Freitagmittag das Govinda’s. Im Gebäude der Harburger Hindu-Gemeinde werden nun zwischen 11 und 15 Uhr vegetarische und vegane Speisen angeboten.

Von außen war aufgrund von letzten Baumaßnahmen am Eingangsbereich noch nicht zu erahnen, dass sich hinter der Tür die neue Heimat für Veganer und Vegetarier befinden soll. Doch war die Tür erst geöffnet, wurden die Gäste herzlich in Empfang genommen.

Auf einem silbernen Tablett serviert Sergej Reich den hungrigen Gästen Vor-, Haupt-, und Nachspeise. Bunter Salat, gedünstetes Gemüse mit indischen Gewürzen, selbstgemachten Frischkäse und eine süße Nachspeise werden in kleinen Schüsseln angeboten. Als Getränk gibt es dazu einen Gewürztee. „Der schmeckt so ähnlich wie ein Yogitee“, so Reich.Die ersten 108 Gäste wurden kostenlos bewirtet. „Im Hinduismus ist die 108 eine Glückszahl“, erklärte Rolf Peters, der spirituelle Leiter des Bhakti Yoga Zentrums in Harburg.

Unter den ersten Gästen waren auch Christina Otto, Iris Klaucke und Laura Berend. Iris Klaucke ließ sich dabei von ihren veganen Freundinnen überzeugen, in der Mittagspause etwas neues auszuprobieren. „Es schmeckt einfach super“, gab Klaucke danach anerkennend zu. Auch Geschäftsführer Yevgen Gertsev schaute bei den Gästen vorbei, stellte sich kurz vor und erkundigte sich, ob das Essen schmecke.

Eine feste Speisekarte hat das Govinda’s noch ebenso wenig wie feste Preise. „Wir überlegen noch, wie viel wir zukünftig genau nehmen“, so Peters. Wahrscheinlich würde ein Menü zwischen vier und sechs Euro kosten. Die Gäste könnten dann aber auch so viel Nachschlag nehmen, wie sie möchten, meinte Peters. „Das erste vegane all you can eat“, fügte Peters an. Zusätzlich überlegt Peters einen Kummerkasten aufzustellen: „Dort könnten Wünsche und Anregungen für unsere Speisen eingeworfen werden.“