Harburg
Überführung

Das Flüchtlingsschiff „Transit“ fährt im Hamburger Hafen ein

Das Flüchtlingsschiff war über die Nordsee aus Rotterdam Richtung Hamburg geschleppt worden. In der Nacht zum Freitag ging es über die Elbe bis in den Hafen. Stadt zahlt 117.000 Euro Monatscharter.

Hamburg. Im Morgengrauen ist das Flüchtlingsschiff „Transit“ im Hamburger Hafen angekommen. Das umgebaute Hotelschiff soll am Schuppen 80 festmachen, bevor es voraussichtlich am Wochenende an seinen neuen Stammplatz im Harburger Binnenhafen geschleppt wird. Die ersten Flüchtlinge können im Januar einziehen. Etwa 224 Menschen haben auf dem Schiff Platz.

Die Fahrt durch die Schleuse zum Harburger Binnenhafen setze allerdings entsprechende Wetterbedingungen voraus, teilte die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Das 110 Meter lange Schiff war von einem Schlepper aus Rotterdam geholt worden. Neben einer technischen Abnahme werden Anfang des Jahres drei Gangways montiert und das Schiff mit Möbeln ausgestattet.

Die Kosten für den Umbau des Schiffes werden laut Sozialbehörde vom Eigner übernommen. Die Stadt Hamburg beteiligt sich an den Transportkosten mit 200.000 Euro. Die Charter der „Transit“ läuft zunächst über fünf Jahre. Die monatlichen Kosten werden mit 117.000 Euro beziffert, inklusive der Versicherungen und Personalkosten.