Harburg

Stadt plant fünf zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte in Harburg

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) plant über den bisher bekannt gewordenen Notfallplan hinaus fünf zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge im Bezirk Harburg.

Harburg. Dazu verhandelt die Behörde auch mit Privateigentümern.

Wie im Sozialausschuss der Bezirksversammlung Harburg bekannt wurde, sollen auf Flächen an der Cuxhavener Straße 417 und 586 jeweils Pavillons für Flüchtlinge entstehen. Die Anzahl der Plätze ist noch offen. Die Pläne sehen weiter vor, 30 Plätze in Wohnungen in der Maretstraße zu schaffen. 80 Flüchtlinge sollen laut der BASFI in der Pension Neuenfelde untergebracht werden. Zusätzlich sollen Am Aschenland in Neugraben-Fischbek Leichtbauhäuser mit Platz für insgesamt 250 Flüchtlinge entstehen.

Die FDP kritisiert eine „massive Konzentration“ von Flüchtlingseinrichtungen im Harburger Kerngebiet und fordert den Senat zu einem neuen Verteilungsschlüssel für die öffentliche Unterbringung auf, der die soziale Belastung berücksichtigt.

( (tsu) )

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