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Buchholz

Jubiläum bei Re-El: Mit Recycling zurück in eine neue Beschäftigung

„Das Geschäftsmodell der kreiseigenen Re-El GmbH steht für soziale und ökologische Verantwortung.

Buchholz. Es verbindet den ökologischen Auftrag zu Elektroschrott- und Möbel-Verwertung durch Recycling und Abfallvermeidung mit dem Auftrag, Langzeitarbeitslosen den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen.“ Das sagte Landrat Rainer Rempe (CDU) am Dienstagabend bei der Feier zum Jubiläum der Re-El GmbH.

Der Landkreis hatte das Unternehmen für Elektroschrott vor 20 Jahren gegründet. Einer der Hauptauftraggeber ist bis heute die Abfallwirtschaft des Kreises geblieben. Inzwischen hat sich Re-El aber auch als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb etabliert. Nicht nur mit dem Schrott-Recycling und als Sammelstelle für Elektro-Groß- und Kleingeräte, sondern auch mit seinen vier Möbelscheunen.

Pro Jahr verarbeitet Re-El durchschnittlich 1500 Tonnen Elektro-Schrott. Sowohl Privatleute als auch Gewerbetreibende können alte oder defekte Geräte hier oder bei den Sammelstellen des Landkreises zum Recycling abgeben. Es sind die Müllumschlagsanlage Nenndorf, die Kompostplätze Drage und Tostedt, die Wertstoffannahmestelle Hanstedt und der Luhmühlener Containerdienst.

In den vier Möbelscheunen in Buchholz, Salzhausen, Tostedt und Winsen wurden bis heute mehr als 10.000 gebrauchte Möbel und Hausrat günstig angeboten – Secondhand-Möbel, Bücher, Geschirr, Antiquitäten oder Stilmöbel. „Mancher Sammler ist bei uns fündig geworden“, sagt Re-El-Geschäftsführer Geraldo Grottke.

Re-El hat derzeit 30 Mitarbeiter, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Außerdem beteiligt sich der Betrieb seit Juni am Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge, das der Herbergsverein im Auftrag des Landkreises anbietet.