Harburg
Leserbriefe an die Redaktion

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Gute Wünsche

23. Juni: „Harburg hat einen neuen Gildekönig“

Herzlichen Glückwunsch zu dem neuen „Harburger Gildekönig“ Aber ich frage mich, wie kommt ein in Meckelfeld aufgewachsener und seit 14 Jahren (!) in München lebender Mann zu dieser Würde? Mein Vorschlag an die „Harburger Schützengilde“: in Zukunft nicht mehr ausschießen, sondern bundesweit ausschreiben. Dann werden sich bestimmt zahlreiche, zahlungskräftige Kandidaten bewerben.

Eyk L. Maekelnburg

Die Gilde lebt

Auch ich hatte 1984/85 die Ehre, Gildekönig zu sein und erinnere mich gern daran. Viel Glück Kamerad Schröder. Guter Schütze ist wichtig, ob nun schwul oder nicht. Schwul zu sein ist schon lange kein Makel mehr. Der Regierende Bürgermeister von Berlin „...und das ist gut so“, ein Außenminister, der kein schlechter war.

Selbst in den Reihen der Gilde ist schon ein schwuler Erster Bürgermeister und Präsident des Senats mitmarschiert. Und ob nun der neue Gildekönig, der erste schwule Schützenkönig in Harburg ist – wer weiß, das schon so genau.

Ich habe 1985 mit 60 Kameraden an der NDR-Talkshow teilgenommen. Wenn es die neue Majestät fertig bringt, dass Gildeschützen am legendären Trachtenumzug anlässlich des Oktoberfestes mitmarschieren, wäre das ein weiterer Beweis, dass die Gilde lebt.

Karl Jobig (ehem. Gildekönig), jetzt Dresden

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