Harburg
Winsen

Winsener Stadtfest soll anders bleiben

Veranstalter ist zufrieden. Bis zur Sommerpause soll über künftige Feste entschieden werden

Winsen. Fünf Tage lang hat Winsen das Stadtfest gefeiert. Mehrere tausend Besucher kamen und hatten Spaß mit der Gondel auf dem Teich vor dem Schloss, mit Kutschfahren an Land, beim Schlossdinner in Weiß und beim abschließenden Feuerwerk. Insgesamt kamen nach ersten Schätzungen mehrere tausend Besucher in die Kreisstadt. Der neue Organisator Wolfgang Sabrowsky ist zufrieden. „Touristen und Winsener hat das Programm offensichtlich gefallen“, sagte er am Montag dem Abendblatt. „Die Rückmeldungen waren vielversprechend.“ Allerdings liegen noch keine Zahlen über den wirtschaftlichen Erfolg des Festes vor.

Entschieden ist aber noch nicht, ob der Hamburger Veranstalter, der 18 Jahre lang in Südafrika tätig war, auch künftig Ausrichter des Festes in Winsen sein wird. „Wir würden gern auf diesen Weg weiter gehen und das Konzept ausbauen“, sagte er. Sein Ziel: Das Stadtfest soll sich deutlich von anderen Volksfesten unterscheiden. „Wir wollen uns jetzt mit der Stadt an einen Tisch setzen und über einen langfristigen Rahmenvertrag sprechen“, so Sabrowsky weiter. Am Montag war er zunächst damit befasst, den Abbau der Bühnen und Stände zu Ende zu bringen.

Auch bei der Stadt gibt es noch kein Votum für die Zukunft. „Wir werden jetzt zunächst die Erfahrungen mit dem Fest auswerten und uns danach entscheiden, ob auch langfristig mit Wolfgang Sabrowsky zusammen gearbeitet werden soll“, sagte Stadt-Sprecher Theodor Peters. Wahrscheinlich soll den Beschluss noch vor den Sommerferien fallen.