Harburg
Winsen

Mit dem Rad in die Elbmarsch

Elbshuttle startet in die zweite Saison / Kostenloser Elbe-Erlebnisbus bringt Radfahrer zu beliebten Ausflugszielen

Winsen. Am 24. April 2013 brachten Harburgs Landrat Joachim Bordt und Regionalmanager Ralf Meister (Leader-Region Achtern-Elbe-Diek) den Elbshuttle offiziell auf den Weg. Nach einem erfolgreichen Auftaktjahr mit mehr als 3.000 Nutzern startet das beliebte Freitzeitangebot nun in die zweite Saison. Vom 1. Mai bis zum 5. Oktober können Touristen dann mit dem kostenlosen Elbe-Erlebnisbus an Wochenenden und Feiertagen wieder bequem zahlreiche attraktive Ausflugsziele im Naherholungsgebiet Winsener Elbmarsch erreichen.

Von Hamburg-Bergedorf aus steuert der Elbshuttle dreimal täglich mehr als dreißig Bushaltestellen südlich der Elbe an. Eine zusätzliche Tour Richtung S-Bahn Hamburg-Bergedorf startet um 8.44 Uhr am Winsener Bahnhof. Ausflügler können mit ihren Fahrrädern nach Lust und Laune an den Haltestellen entlang der Strecke aussteigen und die Landschaft der Elbmarsch mit ihren Tourismus- und Gastronomieangeboten auf einem Radwegenetz erkunden. Eine Besonderheit des Angebotes sind die vier Flussradwege entlang von Elbe, Seeve, Luhe und Ilmenau.

Pünktlich zum Saisonstart wird außerdem das Haltestellennetz des Elbe-Erlebnisbusses kräftig erweitert: Neben den bewährten Haltestellen in der Winsener Innenstadt, am Elbdeich und in der Elbmarsch fährt der Elbshuttle auf besonderen Wunsch der Kunden ab sofort auch die P&R-Anlage an der Elbbrücke in Rönne an. Für HVV-Gäste ist insbesondere die neue Haltestelle am Bahnhof Ashausen mit günstigem Fahrradtarif interessant. Dort gibt es außerdem ebenfalls eine P&R-Anlage. Die neue Saison-Haltestelle „Seevengeti“ bietet Ausflüglern kurze Wege zu den Beobachtungspunkten des gleichnamigen Naturschutzprojekts.

Ansonsten bleibe alles wie gewohnt, betont Ralf Meister. Nicht nur der barrierearme Bus, auch der Fahrradanhänger mit 16 Plätzen kann von den Reisegästen weiterhin kostenlos genutzt werden. Sogar angeleinte Hunde fahren umsonst mit. Die Kosten für das Freizeitangebot in Höhe von rund 45.000 Euro pro Jahr teilen sich die Stadt Winsen, die Gemeinden Stelle und Seevetal, die Samtgemeinde Elbmarsch und der Landkreis Harburg. Eine Investition, die sich auszahlt, sagt Ralf Meister.

Der Regionalmanager freut sich über die große Resonanz. „Wir sind mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres sehr zufrieden. In diesem Jahr ist die Nachfrage schon im Vorfeld groß. Viele haben angerufen und einen Flyer bestellt, um die Tour besser planen zu können", sagt Ralf Meister, der für die kommenden 14 Tage einen besonderen Tipp parat hat: Die Schachbrettblume an der Seeveniederung zwischen Maschen und Over soll in diesem Jahr außergewöhnlich intensiv blühen. „Das sollten sich Naturliebhaber unbedingt anschauen.“