Harburg

Birgit Stöver fordert mehr SPD-Einsatz für „StadtRad“

Die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver fordert erneut eine Ausweitung des Fahrradleihsystems „StadtRad“ nach Harburg.

Harburg. Unter dem CDU-geführten Senat eingeführt, sei es eines der erfolgreichsten in ganz Deutschland und sogar Europas. Nur im Süden Harburgs komme es nicht voran, trotz zahlreicher Anträge sowohl auf Bürgerschaftsebene als auch in der Bezirksversammlung.

„Das StadtRad-System darf nicht ausgebremst werden, es muss unbedingt erweitert werden“, sagt Birgit Stöver. Nur so könne dafür gesorgt werden, dass die Bürger das Auto stehen ließen und auf andere Verkehrsmittel setzten. Dass Bürgermeister Olaf Scholz mit seinem SPD-Senat gerade beim StadtRad und damit der Förderung des Radverkehrs spare, sei daher nicht akzeptabel. „Der SPD-Senat muss seine Verkehrspolitik dringend überdenken“, so die CDU-Politikerin.

Dass der Vertrag mit der Deutschen Bahn eine Ausweitung erst ab 2017 vorsehe, sei zwar zutreffend. Doch müsse es eine Möglichkeit geben, neu zu verhandeln. Zumal es bereits erfolgreiche Initiativen wie die des Eisenbahner Bauvereins (EBV) in Wilstorf gebe. Der habe privates Geld in die Hand genommen, um eine neue Dependance zu gründen. Dieses Beispiel sollte laut Stöver Schule machen. Sie sei sicher, dass es unter Harburger Geschäftsleuten bereits weitergehende Ideen gebe.

Der Bezirk braucht möglichst rasch zwei weitere Stationen

„Wir brauchen zwei weitere Stationen an der S-Bahn Harburg-Rathaus/Neue Straße und am Harburger Bahnhof damit die EBV-Station an der Anzengruberstraße richtig Sinn macht“, so Stöver.

Deshalb solle sich die Harburger SPD endlich einmal gegen die Nord-Hamburger Mehrheit durchsetzen und für Harburg handeln, statt wie oft nur abzuwarten. Im Interesse der Bürger und der Umwelt.