Harburg
Hittfeld

Hoher Besuch bei den Straßenmeistern

45 Mitarbeiter kümmern sich in Hittfeld und den Außenstellen um 1140 Kilometer Straßen und Wege

Hittfeld. Ob im Winterdienst bei Schnee und Eis, bei der Grünpflege der Bäume und Grünflächen am Straßenrand, der Straßenreinigung oder der Beseitigung von Schlaglöchern und Straßenschäden: 45 Mitarbeiter sorgen bei der Betriebsgemeinschaft Straßendienst Hittfeld für sichere Fahrt auf freien Straßen. 670 Kilometer umfasst das engmaschige Straßennetz im Landkreis Harburg, rund 470 km Radwege kommen hinzu. Gestern erhielten die Meister der Straßen hohen Besuch aus Hannover.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns 2006 gelungen ist, die Verantwortung für das gesamte Straßennetz innerhalb des Landkreises gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde zu übernehmen“, sagte Rainer Rempe, Erster Kreisrat, zur Begrüßung von Günther Henkenberens, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der seine Antrittsvisite bei der BGS Hittfeld machte.

Dirk Möller, NLStBV-Leiter des Geschäftsbereichs Lüneburg, präsentierte zunächst die Kooperationsfelder der BGS Hittfeld. Anschließend berichtete Uwe Karsten, Betriebsleiter Kreisstraßen, der die Gründung der BGS seinerzeit initiiert hatte, über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Zum Abschluss führte Bauhofleiter Jochen Brück die Besucher über das BGS-Gelände.

Die BGS unterhält neben der Bauhof-Zentrale in Hittfeld noch drei Außenstellen in Hollenstedt, Winsen und Trelde. Dort sind Salz- und Materialvorräte für den Straßendienst gelagert. Der Fuhrpark des Betriebs umfasst drei LKW, vier Unimog sowie diverse weitere Fahrzeuge und Geräte.

Der größte Arbeitsschwerpunkt der BGS ist die Straßenkontrolle und Unfallbeseitigung, gefolgt vom Winterdienst und der Grünpflege. Hinzu kommen Reinigungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, die Kosten werden anteilig auf Bund, Land und Kreis verteilt.

„Ich bin beeindruckt von dem gelungenen Kooperationsprojekt von Land- und Kreisebene, vor allem was die Effizienz der gemeinsamen Straßenpflege im Dienst der Bürgerinnen und Bürger betrifft“, sagte Henkenberens nach der Betriebsführung. „Wir werden die Zusammenarbeit mit der Landesbehörde konstruktiv fortsetzen und hoffen, dass wir hier auch in Zukunft zu gemeinsamen und flexiblen Lösungen kommen“, formulierte Rainer Rempe seinen Ausblick auf die Zukunft der BGS Hittfeld.

Deutschlandweit einzigartig ist das Kooperationsmodell: Der Betrieb Kreisstraßen des Landkreises und der Geschäftsbereich Lüneburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr haben ihre Wartungsaufgaben in der landesweit größten Straßenmeisterei gebündelt.