Harburg
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Bezirk feiert 162 Sportler

Aus 20 Vereinen kommen die Leistungsstarken, von denen 109 Hamburger Meister wurden. Auch Weltmeister geehrt

Harburg . Sie haben gekämpft und geschwitzt, sie haben alles gegeben und hatten Erfolg. Zahlreiche Sportler haben im vergangenen Jahr Titel geholt, die vom Hamburger Meister über den Deutschen Meister und Europameister bis hin zum Weltmeister reichen. Am Freitagabend zeichneten die Bezirksversammlung Harburg und das Bezirksamt Harburg die erfolgreichen erwachsenen Sportler aus, nachdem erst vor wenigen Tagen die jungen Sportler aus dem Bezirk Harburg gewürdigt wurden.

Die Zahl der erfolgreichen Sportler kann sich sehen lassen. 162 erwachsene Sportler aus zahlreichen Disziplinen wie etwa Badminton, Gewichtheben, Karate, Rudern, Schwimmen, Tennis, und Volleyball wurden geehrt. Bezirksamtsleiter Thomas Völsch überreichte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Bezirksversammlung Harburg, Manfred Schulz, sowie Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die Urkunden.

Die Sportler seien gute Botschafter für den Bezirk Harburg, betonte Völsch und versprach sich dafür einzusetzen, die Infrastruktur für den Sport weiter auszubauen. „Es ist wichtig, dass die Sportler gute Rahmenbedingungen vorfinden“, sagte er. Der Bezirksamtsleiter blickte zurück auf hervorragende Sportveranstaltungen im Bezirk Harburg im vergangenen Jahr und lobte insbesondere den neuen Weg, den die Harburger Schützengilde mit ihrer neuen Sportveranstaltung „TUHH meets Gilde – Wildwechsel auf dem Schwarzenberg“ eingeschlagen hat.

Dahinter verbirgt sich eine gemeinsame Veranstaltung des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden, der Harburger Schützengilde, der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und des Hochschulsports Hamburg. Der Sportwettbewerb greife eine lange Tradition auf und gehe zugleich in die Moderne, so Völsch. „Dieses Jahr wird er wieder und dann noch etwas mehr aufgewertet stattfinden“, sagte der Bezirksamtsleiter.

Unter den Geehrten sind drei Weltmeister, darunter der Schwimmer Vincent Gabalda vom TUS Harburg-Wilhelmsburg von 1894 – Startgemeinschaft Schwimmen Hamburg. Er konnte insgesamt sechs Wettbewerbe in den Bereichen Rücken, Schmetterling und Lagen für sich entscheiden. Wiebke und Heinz Baseda vom SV Grün-Weiss Harburg wurden beide am gleichen Tag im vergangenen Jahr in Brasilien Weltmeister, nur in unterschiedlichen Stadien. Sie errang den Titel „Weltmeisterin W 55“ im Siebenkampf und Hochsprung, und ihr Mann wurde „Weltmeister M 55“ im Zehnkampf.

Besonders viele Siege brachte auch Kirsten Abshagen von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft von 1911 – Leichtathletikgemeinschaft Hausbruch, Neugraben, Fischbek nach Hause. Sie gewann sechs Titel bei Einzelwettkämpfen unter anderem im Diskus- und Speerwurf sowie Kugelstoßen. Sie erhielt den Titel „Deutsche Vizemeisterin W 75“ und „Hamburger Meisterin W 75“. Ebenso war die Volleyball-Mannschaft der Frauen Ü 37 vom Turnverein Fischbek von 1921 im Jahr 2013 sehr erfolgreich, die Deutsche Meister in ihrer Altersklasse wurden. Der Geräteturner Reza Abbasian errang fünf Titel und wurde Hamburger Einzelmeister AK 18-30 und Hamburger Finalmeister AK 18-30.

Ein häufig gesehener Gast bei den Sportlerehrungen ist Gerhardt Grönboldt. Auch in diesem Jahr wurde er ausgezeichnet. Denn er wurde Hamburger Meister sowie Norddeutscher Meister im Badminton Herren-Doppel in seiner Altersklasse und hatte darüber hinaus den dritten Platz in der Weltmeisterschaft M 70 plus belegt. Das war nun seine 27. Sportlerehrung.

Neben den drei Weltmeistern waren unter den 162 geehrten erwachsenen Sportlern 109, die sich den Hamburger Meister erkämpft hatten, 17 holten sich den Norddeutschen Meistertitel, 22 Sportler wurden Deutscher Meister. Zwei Sportler wurden Deutscher Vizemeister in ihrer Disziplin, darunter Sylvia Pille-Steppat, die bei den Frauen mit Handicap LTA mit dem Ruderergometer erfolgreich war. Außerdem wurden zwei Europameister und zwei Vizeweltmeister für ihre Leistungen gewürdigt. Die Sportlerehrung fand zum 37. Mal statt. Zu dieser Tradition gehört, den Sportlern eine Urkunde und ein Geschenk zu überreichen.