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IHK will hier und jetzt an morgen denken

Kammer startet Initiative gegen drohenden Fachkräftemangel

Lüneburg. Wer wächst, braucht Fachkräfte: Das ist der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg nur allzu bewusst. Kurz nach der Meldung über die positiven Aussichten der regionalen Wirtschaft für das neue Jahr kommt die Kammer daher mit der Ankündigung einer neuen Aktion: „hierjetztmorgen“ soll für ausreichend Fachkräfte in der Region sorgen.

Fachkräfte wachsen nicht mehr einfach nach, sondern werden in den kommenden Jahren immer knapper, so die IHK: „Unsere Region wird davon besonders stark betroffen sein.“ Die Zukunftsinitiative „hierjetztmorgen“ soll im gesamten Bezirk der Kammer strategisch und mit ganz konkreten Projekten und Ideen dagegen arbeiten: Unternehmen, Politik, Verwaltung und Wissenschaft gemeinsam.

„Um gute Fachkräfte mit ihren Familien an unsere Region zu binden, müssen wir gut aufgestellt sein und gut zusammenarbeiten“, sagt IHK-Vizepräsident Stefan Wabnitz. „Mit dem Projekt hierjetztmorgen führen wir existierende Aktivitäten und neue Ideen zusammen. Es lohnt sich für alle Akteure, sich in diesen Projekten einzubringen.“

IHK-Projektleiter Sönke Feldhusen ergänzt: „Am Ende sollen konkrete Modellprojekte stehen, die zugeschnitten sind auf die Bedarfe unserer Region. Sie sollen durch die teilnehmenden Akteure, in projektbegleitend geschmiedeten Kooperationen und in bereits bestehenden Fachkräfteinitiativen umgesetzt werden.“

Das Projekt hierjetztmorgen startet offiziell mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag, 28. Februar, in Lüneburg. Wer mitmachen will, wendet sich an Sönke Feldhusen unter Telefon 04131/742136 oder per Mail unter feldhusen@lueneburg.ihk.de.

www.hierjetztmorgen.de