Harburg
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Jetzt beginnen die Verkehrsstaus auf der A7 bei Heimfeld

Behörde kündigt das Einrichten der Baustellezum Beginn der Woche an

Harburg. Die Schreckensnachricht von Baustelle und Stau auf der A7 im Bereich der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld bestimmte bereits im November vergangenen Jahres die Schlagzeilen. Dann ruderte die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) allerdings mit der Terminplanung zurück, weil bis kurz vor Weihnachten Schienen und Weichen vor dem Hamburger Hauptbahnhof erneuert werden mussten. Die Gleisarbeiten störten den Berufsverkehr im Stadtgebiet, und für manche Züge war im Harburger Bahnhof Endstation. Deshalb sollte zusätzlich nicht auch noch der Autobahnverkehr ausgebremst werden.

Nun aber wird es mit dem fließenden Verkehr zwischen den Harburger Bergen und dem Autobahn-Elbtunnel bis voraussichtlich Oktober vorerst vorbei sein. Die BWVI kündigt unter dem Vorbehalt, dass kein Winterwetter herrscht, an, dass ab Montag, 27. Januar, die Baustelle auf der Brücke über die Stader Straße eingerichtet werden soll. Wichtigste Änderung: Die Fahrbahnen sollen neu markiert und dabei von drei auf zwei Spuren je Richtung eingeengt werden. Die Fahrtrichtung Hannover kommt rüber auf die Gegenseite, Fahrtrichtung Hamburg. Eine Metall-Leitwand wird die Fahrtrichtungen voneinander trennen.

Die in den Jahren 1969 bis 1971 gebaute Autobahnbrücke über die Stader Straße wie auch die Brücke im Bereich der Anschlussstelle Heimfeld entsprechen in der Bauweise nicht mehr heutigen Anforderungen. Bereits 1995 waren Risse in sogenannten Koppelfugen festgestellt worden. Nun sollen die Brücken mit zusätzlichen externen Spanngliedern an den Längsträgern verstärkt werden. Bis Mai soll die westliche Brückenseite (Fahrtrichtung Hannover) verstärkt werden, von Juni bis Oktober die östliche Brückenseite (Fahrtrichtung Hamburg).

Wegen der Brückenarbeiten wird die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht müssen auch bei Stau den Mindestabstand von 50 Metern einhalten. Lkw-Fahrer werden über Funk in vier Sprachen auf den Mindestabstand hingewiesen. Die Polizei kündigt regelmäßige Tempo- und Abstandskontrollen an.