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Neuenfelde

Die Este ist großes Thema im Regionalausschuss Süderelbe

Zur heutigen Sitzung tritt der Regionalausschuss Süderelbe der Bezirksversammlung nicht, wie üblich, in Neugraben, sondern in der Neuenfelder Schule am Arp-Schnitger-Stieg zusammen.

Neuenfelde. Der Grund: Diesmal stehen Altländer Themen im Vordergrund. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr.

Vor allem die Pläne der Stadt Buxtehude, auf ihrem Gebiet die Este einzumauern oder mit Minideichen einzudämmen, beschäftigt Bürger und Kommunalpolitiker der Orte, die am Lauf der Este unterhalb Buxtehudes liegen. Auf Hamburger Gebiet sind das die Stadtteile Neuenfelde und Cranz. Gleich zwei Fraktionen haben hierzu Beratungsbedarf angemeldet: Die Grünen wollen in einer schriftlichen Anfrage unter anderem wissen, ob es Berechnungen darüber gibt, welche Wasserstände am Este-Unterlauf zu erwarten sind, wenn Buxtehude seine Pläne verwirklicht und Starkregen den Elbzufluss steigen lässt. Außerdem fragt die Fraktion, ob Hamburg in die Planungen Buxtehudes einbezogen ist. Eine Antwort erwarten die Grünen zur aktuellen Sitzung.

Die SPD möchte zu diesen Fragen einen Referenten in den Regionalausschuss einladen. Formal muss dies alleredings die Bezirksversammlung beschließen.

Um die Este geht es auch beim ersten Tagesordnungspunkt: Ein Experte der Hamburg Port Authority wurde eingeladen, um über den Zustand des neuen Estesperrwerks und die Verschlickung im Bereich der Este-Mündung zu sprechen.

Weitere Themen des Ausschusses betreffen hauptsächlich den Verkehr in der Region: Die Grünen fordern Verkehrsberuhigung am Scheideholzweg, die SPD an der Ostheide. Die SPD möchte von der Verwaltung wissen, wann und wie die Nincoper Straße saniert wird und außerdem den regelmäßigen Betrieb der Buslinie 340 gewährleistet wissen. Aufgrund der geplanten Baumaßnahmen auf der A7 befürchtet die SPD nämlich Behinderungen der Busse durch Ausweichverkehr.

Die CDU bemängelt, dass Besucher des Bürgerzentrums Süderelbe nicht mehr das Park-and-Ride-Haus am Neugrabener Bahnhof nutzen könnten, ohne eine HVV-Fahrkarte zu besitzen. Dies sei einst anders mit der P+R-Betriebsgesellschaft abgesprochen worden.