Harburg
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SPD: Engpass bei Mammografien ist nicht hinnehmbar

Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg sollenim Sozialausschuss berichten

Harburg. Dass südliche der Elbe weitere Kapazitäten im Bereich Mammografie abgebaut werden sollen, hat nun auch die SPD-Mehrheitsfraktion in der Harburger Bezirksversammlung alarmiert. In einem aktuellen Antrag fordern die Sozialdemokraten, dass Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg sowie der Fachbehörde in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Integration zur Situation Stellung nehmen sollen.

„Besonders deutlich wird die angespannte Situation durch die Ankündigung des Kernspinzentrums Hamburg-Süd, dass es in naher Zukunft in Harburg keine Möglichkeit einer Mammografie mehr geben soll. Dies ist für einen Bezirk mit 150.000 Einwohnern nicht hinnehmbar“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Claudia Loss.

Rein statistisch bestehe bezogen auf das gesamte Stadtgebiet zwar keine Unterversorgung. Mit Blick auf einzelne Bezirke sei sie aber doch gegeben. Deshalb gebe es schon lange die Forderung, dass wie in Berlin die Bezirke allein für die ärztliche Versorgung als Maßstab dienen sollten.