Tostedt

Gewerbebrache am Bahnhof in Tostedt verschwindet

Gemeinderat hat Änderung des Bebauungsplans beschlossen

Tostedt. Seit langem hoffen die Tostedter darauf, dass die Gewerbebrache an der Straße „Am Bahnhof“ in Tostedt verschwindet. Jetzt scheint es endlich so weit zu sein. Der Gemeinderat hat dafür jetzt die Voraussetzungen geschaffen, indem er sein Okay gegeben hat, den Bebauungsplan zu ändern.

Bislang setzte der Bebauungsplan „Karlstraße“ zwischen der Morlaasstraße und der Straße „Am Bahnhof“ ein Mischgebiet fest. Das erlaubte nur Wohnungen für Betriebsinhaber und Hausmeister. Jetzt will die Familie Koch-Dörnbrack als Grundstückseigentümer eine Wohnbebauung auf dem Gelände.

Das Architektenbüro Renner Hainke Wirth aus Hamburg hatte die Pläne in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Tostedt vorgestellt. Danach soll zur Bahnseite hin ein mehrgeschossiges Gebäude entstehen, um vom Lärm auf den Schienen abzuschirmen. In dem Gebäude soll Platz für 30 Wohneinheiten sein, in denen sowohl Familien als auch Alleinstehende und ältere Bürger unterkommen können. „Wir haben erfahren, dass es in Tostedt besonders an kleinen Wohnungen mangelt“, sagte Architektin Karin Renner.

Die Verwaltung unterstützt die Bemühungen. Auch die Politik hat mit ihrem einstimmigen Votum pro Wohnbebauung ein positives Signal gegeben. Neben den Wohnungen sollen aber auch Geschäfte in dem Gebäude ihren Platz finden wie beispielsweise eine Apotheke. Aber auch ein Ärztezentrum ist im Gespräch.