Harburg
Hittfeld

Neuer Kirchenkreispastor setzt auf Flexibilität und die Arbeit im Team

Buchholzer Ronald Winnefeld freut sich über spannende Aufgabe

Hittfeld. Wann immer „Not am Mann“, sprich, eine Pastorenstelle vorübergehend nicht besetzt ist, springt Ronald Winnefeld ein. Seit kurzem ist der 57-Jährige neuer Kirchenkreispastor für den Kirchenkreis Hittfeld. Zu seinen Hauptaufgaben zählen Vertretungen – sei es kurzfristig, wenn Kollegen in Urlaub oder krank sind, oder mittelfristig, wenn Pastorenstellen vakant sind und noch keine dauerhafte Nachfolge gefunden ist. In dieser Eigenschaft ist Winnefeld zurzeit häufig in Meckelfeld und Tostedt anzutreffen. Er nimmt dort alle regulären Aufgaben wahr, vom sonntäglichen Gottesdienst über Trauuungen und Beerdigungen bis hin zum Konfirmandenunterricht.

„Es ist spannend, als Kirchenkreispastor immer wieder andere Gemeinden mit ihren eigenen Strukturen kennenzulernen und für Kollegen tätig zu sein“, sagt Winnefeld über seinen neuen Job. Zuvor war er in der Gemeinde Nettelkamp im Kreis Uelzen für zwei Kirchen mit 2400 Gemeindemitgliedern aus zehn Ortschaften tätig und leitete die Gemeinde Bad Bodenteich.

Im Landkreis Harburg ist Ronald Winnefeld kein Unbekannter: Aufgewachsen ist er in Buchholz, dort unterrichtete er auch während seines Studiums in Hamburg am Gymnasium Am Kattenberge Religion. Seine ersten Berufsjahre verbrachte der neue Kirchenkreispastor in Niedersachsens Süden und hat nebenher als freier Journalist – unter anderem beim Göttinger Tageblatt – gearbeitet. Im Kirchenkreis Uelzen war er fünf Jahre lang Öffentlichkeitsbeauftragter.

Das neue Umfeld bringt aus Sicht des Pastors neue, spannende Herausforderungen mit sich: „Man spürt den Einfluss der Metropole Hamburg hier im Kirchenkreis, die Menschen sind offener, stehen aber auch für ihre Werte ein. Tradition und Moderne lassen sich hier gut vereinen. Mir kommt die liberale, religiöse Struktur entgegen“, sagt Winnefeld.

Wichtig für ihn ist es, im Team zu arbeiten. Seine Begründung: „Es wird für die Kirche dringlicher, nicht nur für die eigene Gemeinde zu denken und zu handeln.“