Lüneburg

Millionen für Lüneburger Klinikum

Städtisches Krankenhaus baut eine neue Intensivstation: Noch fehlen rund sechs Millionen Euro

Lüneburg. Die Vergrößerung des Städtischen Klinikums Lüneburg scheint gesichert: Das Land Niedersachsen wird der Einrichtung 32,7 Millionen Euro für einen Erweiterungsbau zahlen. Unter anderem baut die Lüneburger Gesundheitsholding, als Dachorganisation der Klinik Tochtergesellschaft der Hansestadt, eine neue Intensivstation. Noch fehlen allerdings mindestens sechs Millionen Euro.

„Die Fördersumme in dieser Höhe ist eine großartige Nachricht. Das verschafft uns Planungssicherheit und wir können jetzt mit den nächsten Schritten für den Erweiterungsbau beginnen“, sagen Geschäftsführer Dr. Michael Moormann und Aufsichtsratschef Andreas Jörß in einer gemeinsamen Erklärung. Dr. Jörg Cramer, der Ärztliche Direktor des Klinikums, ergänzt: „Mit der neuen Intensivstation und der IMC-Station werden wir in Zukunft ganz andere Möglichkeiten haben, Schwerstverletzte und Patienten nach großen Operationen optimal zu versorgen.“

IMC steht für Intermediate Care und bedeutet Zwischenpflege zwischen Intensiv- und Normalstation. Sie ist gerade für Patienten gedacht, die zwar nicht mehr beatmet werden müssen, aber noch nicht auf eine übliche Station verlegt werden können. Außerdem ist eine neue zentrale Notaufnahme geplant.

Jetzt muss das Klinikum einen Bauantrag stellen und die Fläche für den Neubau freimachen. Außerdem muss nach Angaben der Gesundheitsholding die Finanzierung von weiteren sechs bis acht Millionen Euro geklärt werden, die für die Gesamtinvestition des Erweiterungsbaus nötig seien. „Dazu wird das Klinikum gemeinsam mit der Gesundheitsholding Lüneburg und der Hansestadt Kontakt zu möglichen Kreditgebern aufnehmen“, sagt Moormann.

Auch Bürgermeister Ulrich Mädge zeigt sich froh über die Zusage aus Hannover: „Das ist ein klares Zeichen für die Hansestadt und die Bürgerinnen und Bürger Lüneburgs. Die Landesregierung erkennt die besondere Rolle des Klinikums für die Gesundheitsversorgung in Nord-Ost-Niedersachsen an und schafft mit der Förderung eine entscheidende Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Hauses.“