Harburg

Abschied für den Citymanager

Nach viereinhalb Jahren übergibt Matthias Heckmann den Posten an Melanie-Gitte Lansmann

Harburg. Letzter Arbeitstag für Harburgs Citymanager Matthias Heckmann. Gestern lud er Händler, Geschäftstreibende, Mitglieder der Schützengilde und Vertreter aus der Politik zu einer kleinen Abschiedsfeier und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. In Zukunft kümmert sich der 38-Jährige als Referent für Handel und Tourismus um die elange der Industrie- und Handelskammer in Oldenburg. Seine Nachfolgerin als Citymanagerin in Harburg wird Melanie-Gitte Lansmann, die bisher Geschäftsführerin des Channel-Hamburg im Binnenhafen war und unter anderem die Nacht der Lichter organisiert hat.

„Ich gehe mit gemischten Gefühlen“ , gestand Heckmann, „ich habe hier nicht nur Kooperationspartner, sondern auch Freunde gefunden. Ich werde Harburg auf jeden Fall weiterhin aus der Nähe beobachten“. Viereinhalb Jahre hatte der gebürtige Westfale den Posten inne, in der Zeit ist er im Hamburger Süden heimisch geworden. „Es war eine spannende Zeit“ sagt er im Rückblick. Besonders stolz ist er auf die Einführung des Willkommenspakets für die Erstsemester an der TU Harburg. Die bekommen zur Begrüßung nicht nur eine große, bunt bedruckte Tasche, die inzwischen Kult bei den Studenten ist, sondern auch jede Menge Infos zu Harburg und seinen schönsten Seiten.

Heckmann sei es auch zu verdanken, dass sich ein attraktives Stadtmarketing in Harburg entwickelt hat, lobte Karstadt-Geschäftsführer Thomas Diebold als Gremiumsvorsitzender des Citymanagements seinen scheidenden Mitarbeiter: „Es ist ihm gelungen, eine Marke zu setzen.“ Vor allem die verkaufsoffenen Sonntage mit ihrem bunten Unterhaltungsprogramm habe man Heckmann zu verdanken, sagte er. Auch dass Harburg in der Weihnachtszeit so schön leuchte, sei sein Werk, „dafür ist er früher sogar selbst in die Bäume in der Lüneburger Straße geklettert und hat Glühbirnen ausgetauscht.“

Ein Projekt hat Heckmann zu seinem Leidwesen nicht realisieren können, hofft aber auf das Engagement seiner Nachfolgerin: „Ich würde mich sehr freuen, wenn man das Leitsystem für Fußgänger durch Harburg in die Tat umsetzen könnte.“