Kommentar

Win-Win- Situation

Die profitable Gestaltung internationaler Zusammenarbeit mit Partnern in verschiedenen Ländern ist für die Dow-Manager kein Neuland.

Erfolgreiche Kooperationen des Chemie-Unternehmens lassen sich weltweit mit unzähligen Partnern finden.

Und dennoch ist das grenzübergreifende Trainee-Projekt bei Dow etwas Besonderes, von beeindruckendem Teamgeist getragen. „Natürlich ist es kein Geheimnis, dass wir in Deutschland viel Know-how lernen“, sagte Mohammed Bushnag, der als Betreuer der Inder und Araber in Stade wichtige Brücken der Verständigung zwischen Trainern und den Trainees pflegt. Das beginnt bei der englischen Sprache, die alle Beteiligten sprechen und hört bei den Essgewohnheiten von Gästen und Gastgebern nicht auf.

Es war im Stader Rathaus eine besondere Stimmung von Stolz auf diese Partnerschaft nicht nur bei den Unternehmensführungen zu spüren. Strahlend und mit stolzem Glanz in den Augen nahmen die ersten Trainees ihre Zertifikate nach der Spezialausbildung in Stade entgegen. Viele der jungen Männer aus Saudi-Arabien und Indien hatten sich extra einen dunklen Festanzug gekauft, kamen mit Hemd und Schlips, wie ihre deutschen Ausbilder zur Zeugnisübergabe. Wenn sie in die Heimat zurückkehren, werden sie neben neuem Fachwissen sehr spezielle Eindrücke aus Deutschland und der kleinen Hansestadt an der Schwinge in Erinnerung behalten und ihren Landsleuten davon berichten.

Wenn diese „Win-Win-Situation", wie es modern-deutsch heute genannt wird, weiter Schule macht, Arbeitsplätze schafft und Chemieunternehmen sicherer werden, dann sollten auch nach dem Dow-Trainee-Projekt weitere folgen.