Lüneburg

13,8 Prozent mehr Rettungseinsätze im Kreis Lüneburg

Der Landkreis Lüneburg will seine Rettungsdienste umplanen.

Lüneburg. Ein externer Sachverständiger soll die aktuelle Situation prüfen und Verbesserungsvorschläge machen. Hintergrund ist der starke Anstieg von Einsätzen.

Rettungswachen gibt es in Bockelkathen, Lüneburg, Drögennindorf, Ellringen und Zeetze. Laut Kreisrätin Monika Scherf hat sich die Gesamtzahl der Rettungsdiensteinsätze von 25.660 im Jahr 2007 auf 29.190 im Jahr 2012 erhöht. Das bedeutet eine Steigerung um 13,8 Prozent.

Außerdem müssen die Rettungsdienste in mindestens 95 Prozent der Fälle innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von 15 Minuten am Einsatzort angelangt sein – aktuell funktioniert das aber nur in knapp 92 Prozent der Fälle. Das Gutachten wird nach Angaben der Kreisverwaltung rund 25.000 Euro kosten.