Harburg

Finanzspritze für den Umbau des Kulturspeichers im Binnenhafen

Geradezu beflügelt fühlt sich Rolf Lengemann, seit ihm kürzlich ein Zuwendungsbescheid über 409.000 Euro ins Haus flatterte.

Harburg. Mit der Finanzspritze aus dem Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz kann der Investor seine Pläne für den Kulturspeicher „Neues Kaufhaus“ an der Blohmstraße 22 im Binnenhafen offensiv vorantreiben.

„Mit dem Bescheid habe ich jetzt Planungssicherheit. Der Rest des Jahres wird für die nötigen Ausschreibungen draufgehen. Im Frühjahr 2014 rechne ich mit dem Baustart, die erste Veranstaltung soll dann spätestens im Mai 2015 über die Bühne gehen“, sagte der Wahl-Mainzer dem Abendblatt.

Die offenen Fragen zum Brand- und zum Lärmschutz sind inzwischen geklärt. Dafür warf ein schalltechnisches Gutachten ein neues Problem auf. „Die Akustik in dem alten Fachwerkspeicher aus dem Jahr 1826 ist offenbar nicht die beste. Ob sich klassische Konzerte ohne aufwendigere Installationen tatsächlich realisieren lassen, ist momentan noch offen“, sagt Lengemann.

Aus diesem Grund plant der gebürtige Hamburger, ehedem Geschäftsführer der alteingesessenen Heizungsfirma Lengemann & Eggers, längst „zweigleisig“: Mit seiner Grundfläche von 440 Quadratmetern würde sich der Speicher auch hervorragend als Event- und Tagungsort eignen. Lengemann: „Das Hamburger Convention Bureau hat Interesse gezeigt. So könnte eine tragfähige Auslastung gelingen.“