Harburg
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Unterausschuss zur Jugendhilfe muss weiter arbeiten

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen fordern eine konstruktive Zusammenarbeit

Harburg. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der Bezirksversamlung Harburg fordert den Erhalt des Unterausschusses Jugendhilfeplanung der Bezirksversammlung. wie berichtet, will die Harburger Verwaltung den Unterausschuss einstellen. Man sehe keinen Bedarf mehr in der Arbeit dieses Aussschusses, hieß es aus dem Rathaus. „Wir Grünen wollen die Arbeit aber fortsetze, weil es für den Ausschuss genug zu tun gibt“, sagt die Grünen-Abgeordnete Britta Hermann.

Kennzeichen von Jugendhilfeplanung, so Hermann weiter, sei eben nicht nur die Bestandserhebung und Analyse von Diensten und Angeboten sowie die „Festlegung von Verfahren zur Erbringung erzieherischer Hilfen, vielmehr soll sie auch Strategien entwickeln“. Vernünftige Jugendhilfe könne ein Bezirk nur dann leisten, sagt Britta Hermann, wenn Öffentliche Jugendhilfe und die anerkannten freien Träger der Jugendhilfe gemeinsam und vor allem rechtzeitig planen könnten.

„Partizipation und Kommunikation sind wesentliche Garanten für gelingende Planung in der Jugendhilfe, sagt Hermann, die Mitglied im Jugendhilfeasusschuss der Harburger Bezirksversammlung ist“, sagt Britta Hermmann und kritisiert, „dass bis heute die vorgenommenen Einsparungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk nicht, wie angekündigt und vereinbart, angemessen reflektiert worden“. Aber das sei auch nur mit aktiver Jugendhilfeplanung möglich nach Ansicht der Grünen-Fraktion.

Ihre Fraktion, sagt Hermmann, verstehe den gesetzlichen Auftrag nicht als „Planerstellung, die kurzfristig zu bestimmten Themen eingesetzt wird, sondern als einen konstruktiven, kreativen, dauerhaften Prozess“. Eine Zusamenarbeit zwischen der bezirklichen Jugendhilfe und den Freien Trägern lebe von den unterschiedlichen Kompetenze. Ziel müsse eine gute Versorgung der KInder und Jugendlichen sein.