Harburg

Gedenken an die Hilfe für Verfolgte in der Nazizeit

Von Mitte Oktober bis Mitte November steht Harburg auch im Zeichen des Gedenkens an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus Courage bewiesen und anderen geholfen haben.

Harburg. Kern ist die Ausstellung „Hilfe für Verfolgte“, die von den Geschichtswerkstätten Hamburg organisiert und zusammengestellt worden ist. Sie ist in der Harburger Bücherhalle vom 17. Oktober bis zum 14. November zu sehen.

Ergänzt wird Ausstellung durch unterschiedliche Vorträge und Rundgänge. So bietet zum Beispiel Sonnabend, 26. Oktober die Möglichkeit, sich auf die Spuren derer zu begeben, die Frauen des KZ-Außenlagers Neugraben geholfen haben. Der Rundgang startet um 11 Uhr am Süderelbering 1. Am 30. Oktober bietet der Filmabend „Nicht alle waren Mörder“ Gelegenheit, sich mit den Helfern im Verborgenen und dem stillen Widerstand gegen das Hitler-Regime näher zu befassen. Der Film wird in der Harburger Bücherhalle um 19.30 Uhr gezeigt.

Zum Gedenken an die Reichsprogromnacht gibt es eine Veranstaltung am 9. November um 11 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof am Schwarzenberg und im Anschluss am Synagogenmahnmal in der Eißendorfer Straße.

( (HA) )

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