Fredenbeck

„Charakterlose“ Fredenbecker gehen in Schwerin mit 25:37 unter

Weiter ohne Erfolgserlebnis bleiben in der 3. Liga Nord die Handballer des VfL Fredenbeck.

Fredenbeck. Nach dem 25:37 (12:17) beim SV Mecklenburg Schwerin, vormals Post SV Schwerin, ist die Mannschaft von Trainer Uwe Inderthal, die mit drei Niederlagen in die Saison gestartet ist, jetzt sogar an das Tabellenende abgerutscht.

Nur bis zehn Minuten vor der Pause konnte der VfL Fredenbeck beim SV Mecklenburg Schwerin mithalten, lag mit 10:11 nur knapp in Rückstand. Doch dann zogen die Schweriner auf und davon, bauten ihre Führung auf 17:12 zur Pause aus. Da nützte es auch nichts, dass Uwe Inderthal fünf Minuten vor der Pause eine Auszeit nahm. Gleich den nächsten Siebenmeter versiebte danach Maciek Tluczynski, der es insgesamt nur auf für ihn schwache zwei Siebenmetertreffer brachte. „Die meisten meiner Spieler standen voll neben der Spur“ sagte Inderthal und ging mit der Mannschaft hart ins Gericht: „Das war einfach nur charakterlos. Die Mannschaft ist ohne Leidenschaft aufgetreten, der Siegeswille fehlte vollkommen.“ Warum Fredenbeck Stück für Stück die Marschroute aufgab, kann sich Inderthal auch nicht erklären. „Wir haben einfach kein Tempo mehr ins Spiel gebracht.“ Inderthal sagte, er habe einiges auf dem Zettel, was es mit der Mannschaft zu besprechen gäbe. Bester Werfer war Lars Kratzenberg (12 Tore).

Der im ersten Saisonspiel verletzte Hoffnungsträger Robert Kieliba kommt in dieser Woche unters Messer. „Danach werden wir weitersehen, ob wir in dieser Saison noch mit ihm rechnen können“, sagte Inderthal.