Harburg

Harburg braucht Verkehrskonzepte für Süderelbe

Die CDU-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung fordert ein Gesamtkonzept zur Verkehrsplanung in Harburg.

Harburg. Das sei, so Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer, dringend nötig, um einen Verkehrsinfarkt im Hamburger Süden wegen der Sperrung der Autobahnabfahrt Heimfeld verhindern zu können (das Abendblatt berichtete).

Durch die Sanierung der Autobahnbrücke über die B73 und die teilweisen Sperrungen auf der Bundesstraße, so Fischer, „kommen erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf den gesamten Süderelberaum zu. Und im gesamten Bezirk ist mit Ausweichverkehren zu rechnen“. Deswegen fordere seine Fraktion, Vertreter der zuständigen Hamburger Fachbehörden in die Bezirksversammlung einzuladen. Sie sollen, so die CDU, detailliert Auskunft darüber geben, mit welchen Behinderungen und Ausweichverkehren im Senat für die Zeit der Sperrung von einem Jahr gerechnet wird.

Es müsse, so Ralf-Dieter Fischer auch offen darüber nachgedacht werden, auf politischer Ebene weitere für diesen Zeitraum geplante Sanierungsprojekte zurück zu stellen. Fischer sieht nicht nur den Infarkt auf Harburgs Straßen kommen. Er erwartet auch Aufklärung darüber, „ob durch die Brückenbauarbeiten auch im Zuge der Überquerung der Bahngleise für Fernzüge, Güterverkehr und die S-Bahn zeitweilig Beeinträchtigungen zu erwarten sind.“