Buchholz

Lob für zukunftsweisendes Projekt

Richtfest des ISI-Zentrums für Gründung, Business & Innovation im Buchholzer Gewerbegebiet

Buchholz. Trotz Schneesturm, Matsch und Kälte bis ins späte Frühjahr hinein läuft in der Bäckerstraße 6 in Buchholz alles nach Plan. Gestern feierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH) mit zahlreichen Gästen aus Politik und Handwerk das Richtfest des ISI-Zentrums für Gründung, Business & Innovation. Bereits Anfang 2014 sollen die ersten Unternehmen ihre neuen Geschäftsräume in dem fünfgeschossigen Gebäude beziehen können.

Auf rund 2200 Quadratmetern steht dann ausreichend Platz für Büros, Laborräume und Co-Working-Arbeitsplätze sowie für Veranstaltungen und Konferenzen zur Verfügung. Zum ISI-Konzept gehört außerdem eine teilbare, 400 Quadratmeter große Werkhalle für produzierende Unternehmen.

Mit der Planung und dem Bau des Zentrums will die WLH einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Existenzgründer in der Region leisten. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für junge und technologieorientierte Firmen stetig zu verbessern. Das Land Niedersachsen ermöglicht die Realisierung des ISI-Projektes mit einem Gesamtvolumen von 4,1 Millionen Euro. Davon stammen 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung. Den Restbetrag finanziert die WLH. „Momentan gibt es zwar eine Kostenüberschreitung in Höhe von 0,62 Prozent. Das entspricht etwa 25.000 Euro. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir das am Ende wieder rausholen“, sagte WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer. Er sei sich sicher, dass das Haus der „Wirtschaftsentwicklung unseres Landkreises und darüber hinaus“ Anschub geben werden.

Davon überzeugt ist auch Peter Bräth, Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, der aus Hannover zum Richtfest anreiste. „Sie haben hier ein richtungs- und zukunftsweisendes Projekt geschaffen“, sagte er.

Dass das Gebäude zudem schon im Rohbau zu den „architektonischen Highlights in Buchholz“ gehöre, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Cohrs. „Dank dafür gebührt neben den Architekten und Planern vor allem den Handwerkern, die dafür sorgen, dass der Bau trotz der schwierigen Startphase planmäßig vorangeht.“