Harburg

2014 startet ESF-Projekt im Hans-Fitze-Haus

Laut Ingenieur-Gutachten ist das Gebäude nicht mit Asbest verseucht

Harburg. Entwarnung beim Hans-Fitze-Haus. Das Gebäude ist nicht mit Asbest belastet. Wie berichtet, hatte die Sprinkenhof AG, sie verwaltet das Haus im Auftrag der Stadt Hamburg, ein Ingenieurbüro mit der Untersuchung des Gebäudes beauftragt. Im Hans-Fitze-Haus soll im Januar 2014 das Projekt des Europäischen Sozialfonds (ESF) "Zusammenführung von Treffpunkt, Job-Börse und aufsuchender Sozialarbeit in Harburg" starten. Mit diesem Untersuchungsergebnis des beauftragten Ingenieurbüros, dass weder Asbest in den Bodenbelägen noch in den Decken der Räume enthalten ist, steht dem Projektstart nichts mehr im Wege.

Dieses Untersuchungsergebnis wurde jetzt von der Sprinkenhof AG dem Harburger Bezirksamt vorgelegt, das nun die vorbereitenden Arbeiten an dem Haus in der Hans-Fitze-Straße 1 in Auftrag geben kann. Wie berichtet, war vor mehr als zwei Jahren die Harburger Jugendmusikschule aus dem Gebäude ausgezogen. Da das Haus sehr zentral gelegen ist, wenige Minuten vom Harburger Rathausmarkt entfernt, hatte sich der Bezirk bei seiner Standortsuche für das Gebäude entschieden. Der Bezirk Harburg tritt als Mieter auf, große Umbaumaßnahmen sind nicht nötig, um das Hans-Fitze-Haus für das ESF-Projekt nutzen zu können. Das europäische Projekt wird zunächst auf drei Jahre befristet. Mit dem Vorgänger-Projekt war es im Bezirk Harburg gelungen, 30 Menschen aus der Trinkerszene insbesondere auf dem Rathausplatz heraus zu holen und ihnen eine Beschäftigung anzubieten. Einen ähnlich Erfolg erhofft sich Harburgs Sozialdezernent Holger Stuhlmann auch von dem 2014 startenden Projekt.