Harburg

Witzige Tragödie über das Fußvolk der Filmindustrie

Premiere im Stellwerk: Regisseur Dennis Albrecht zeigt "Filmstadt"

Harburg. Harburg ist am Sonnabend, 13. Juli, Schauplatz einer Filmpremiere: Das "Stellwerk" im Harburger Bahnhof zeigt die unabhängige Filmproduktion "Filmstadt", ein Serienplot in vier Teilen im TV-Vorabendformat.

Regisseur, Drehbuchautor und Produzent ist Dennis Albrecht aus Harburg. Mehrere bekannte Gesichter aus dem deutschen Serienwald haben ihr Kommen auf dem roten Teppich der Bahnhofsbühne angekündigt: Stephanie Charlotta Koetz, sie spielte in dem mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichneten deutschen Spielfilm "Netto" eine Hauptrolle, und Martin Reese ("Küstenwache", "Bella Block") haben fest zugesagt. Erwartet werden noch Tokessa Martinius, bekannt aus der Telenovela "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", sowie Ulrike Kargus und Niklas Osterloh, die beide in der Vorabendserie "Rote Rosen" mitspielen.

In seiner komischen Tragödie über das Fußvolk der Filmindustrie erzählt der Harburger Filmemacher Dennis Albrecht Anekdoten und Biografien aus seiner Branche. Er porträtiert die seltsamen Bewohner im Schatten der Glitzerwelt: Jungschauspieler, Komparsen, Filmstudenten ohne Job. Aus der Generation Praktikum ist mittlerweile die Generation Existenzangst geworden - nahtlos.

"Filmstadt", öffentliche Premiere am Sonnabend, 13. Juli, 20 Uhr, im "Stellwerk" im Harburger Bahnhof. Der Eintritt ist frei.