Harburg

Zeigen Sie uns Ihren Lieblingsplatz im Süden Hamburgs

Zum Auftakt unserer Sommerserie „Urlaub im Süden von Hamburg“ erzählt Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen, warum sie gern an der Außenmühle joggt.

Harburg. Die warmen Temperaturen der letzten Tage haben es uns gezeigt: Urlaubsstimmung kommt nicht nur auf, wenn man sich in den Flieger gen Süden setzt. Unter dem Motto "Urlaub im Süden von Hamburg" sucht das Hamburger Abendblatt mit seinen Lesern jetzt die Orte auf, an denen sie sich am besten entspannen können. Zum Auftakt der Serie stellen Moderatorin Bettina Tietjen, die Tourismusverbände Elbe und Heide sowie die Bürgermeister von Winsen, Buchholz, Stelle und Neu Wulmstorf die Orte vor, an denen sie vom Alltag abschalten. Dann sind die Leser gefragt.

Das Rascheln der Blätter, der Gesang der Vögel und dazu das rhythmische Geräusch der Laufschuhe: Sportlich entspannt sich Bettina Tietjen vom anstrengenden Alltag als Moderatorin. Sie joggt in Harburg "Beim Laufen bekommt man den Kopf frei", sagt die 53-Jährige. Manchmal dreht sie bis zu dreimal pro Woche an der Außenmühle oder in den Harburger Bergen ihre Runden. Letztere haben es ihr als ideale Umgebung für den Laufsport besonders angetan. "Ich laufe lieber im Wald. Da ist nicht so viel los und es ist hügeliger, das ist besser fürs Training", sagt Bettina Tietjen. Bei Sturm oder Frost im Winter ziehe es sie jedoch eher an die Außenmühle.

Ganz gleich wo sie läuft, Musik hat Bettina Tietjen nie dabei. "So bekommt man die Geräusche der Natur, den Gesang der Vögel mit, das hilft beim Entspannen", sagt sie. Seit neun Jahren zieht sich die Moderatorin regelmäßig die Laufschuhe an. Ihr "Erweckungserlebnis" sei ein Buch von Ex-Tennisprofi Carl-Uwe Steeb gewesen. Die Lektüre von "Moving" habe sie so sehr motiviert, dass sie mit dem Laufen begonnen habe, so Bettina Tietjen.

Doch nicht nur beim Joggen gönnt sich Bettina Tietjen eine Auszeit: "Alles, was mit Wasser zusammenhängt, ist in Harburg sehr reizvoll." So gehe sie gern in den Beach-Club oder nette Restaurants im Binnenhafen oder unternehme mit der Familie eine kleine Bootstour.

Am Wasser entspannt sich auch Stelles Bürgermeister Uwe Sievers. "In Rosenweide gibt es einen sehr schönen Elbstrand", sagt er, "ideal für einen Tag mit der Familie, um zu picknicken oder um schwimmen zu gehen." Sievers erhofft sich von der Abendblatt-Serie "Urlaub im Süden von Hamburg" noch weitere schöne Ziele in seiner Gemeinde. "Stelles Bürger kennen bestimmt den einen oder anderen Geheimtipp", sagt der Bürgermeister.

Trotz gerade überstandenen Hochwassers haben alle Betriebe entlang der Elbe geöffnet "Der Fluss hat fast keine Schäden angerichtet, die Deiche haben gehalten", sagt Jens Kowald, Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Flusslandschaft Elbe. Kowald rät vor allem zur Entspannung auf dem Wasser. "Eine Bootstour auf der Elbe ist ein besonderer Genuss. Vom Wasser sieht alles anders aus und man entschleunigt", sagt er. Auch mit dem Rad könne die Flusslandschaft erkundet werden. "Entweder auf dem Elberadweg oder im Hinterland, dort gibt es viele kleine geheimnisvolle Stellen zu entdecken. Dabei vergisst man den Alltag", so Jens Kowald.

Weniger geheimnisvoll, doch ebenso reizvoll ist der Tipp von Winsens Bürgermeister André Wiese. Sein Dreh- und Angelpunkt ist der Schlosspark in Winsen mit der Wasserfontäne und dem Schloss im Hintergrund. "Von dort aus kommt man zu zwei der besten Orte in Winsen. Geht man in die eine Richtung, kommt man in die historische Altstadt mit einer ausgezeichneten Eisdiele", sagt er. In die andere Richtung führt der Weg auf das Gelände der Landesgartenschau von 2006.

Direkt vor seinem Arbeitsplatz findet Wilfried Geiger, Bürgermeister der Stadt Buchholz, Entspannung. "Im Rathauspark erholen sich Jung und Alt. Ob auf einer Decke im Gras oder beim Boulespiel", sagt er und hofft, dass die Abendblatt-Leser aus Buchholz ihm noch unbekannte Entspannungsorte vorstellen.

Auch die Heide ist immer für Überraschungen gut. Wer glaubt, dass es hier nur die violette Erika und dunkelgrünen Wachholder gibt, kennt den Lieblingsplatz von Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Lüneburger Heide, noch nicht. "Ich entspanne mich am liebsten an den Meissendorfer Teichen. Mitten in der Heide sieht es hier aus, wie an der Mecklenburger Seenplatte", sagt er.

Auch in Neu Wulmstorf zieht es die Menschen ans und ins Wasser. An besonders heißen Tagen rät Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig zum Besuch des Freibads. "Nicht nur zur Abkühlung, unser Freibad gibt es seit 50 Jahren, es ist wirklich ein schönes Kleinod."