Wilhelmsburg

Ausflugsboot "Repsold" saß fest: Passagiere gefangen

Das ehemalige Löschboot "Repsold" lief am Sonntagabend am Ulla-Falke-Ufer auf Grund. Der Kapitän hatte sich mit der Tiefe des Wassers verschätzt.

Wilhelmsburg . Dieser Ausflug dauerte länger als geplant: Bei einem Wendemanöver am Ulla-Falke-Ufer unterhalb der beliebten "Kochburg" im Wilhelmsburger Bürgerhaus ist das Museumsschiff "Repsold" am Sonntagabend auf Grund gelaufen.

Der Kapitän des für die Ausflugstour gecharterten ehemaligen Löschbootes hatte die Tiefe des Gewässers offenbar überschätzt, so dass die Barkasse sich im Schlick festsetzte. Versuche, das schmucke Boot, das bereits in mehreren "Großstadtrevier"-Folgen zu sehen war, mit Motorkraft frei zu bekommen, scheiterten. Auch die aufopferungsvolle Hilfe der Passagiere, die durch Schaukelbewegungen versuchten, Wasser unter den Kiel zu bekommen, liefen zunächst ins Leere. Nach knapp drei Stunden Aufenthalt schwamm die "Repsold", die einer privaten Eignergemeinschaft gehört und ihren gewöhnlichen Liegeplatz in der HafenCity hat, wieder auf. Größere Schäden blieben zum Glück aus.