Neuwiedenthal

WBG "Süderelbe" zieht positives Fazit des Geschäftsjahres 2012

Die Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe, größter genossenschaftlicher Anbieter von Wohnraum südlich der Elbe, zog jetzt eine überaus positive Bilanz des Geschäftsjahres 2012 und sieht sich auch für die Zukunft auf Wachstumskurs.

Neuwiedenthal. Eine gute Nachricht vor allem für die mehr als 8800 Mitglieder des Unternehmens, an die in den nächsten Tagen eine Dividende in Höhe von insgesamt 512.000 Euro ausgezahlt wird.

Der Vorstand der WBG Süderelbe erläuterte vor der Vertreterversammlung die positive wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft. Sie hat aktuell 4218 Wohnungen im Bestand. Bei einer Bilanzsumme von rund 183,1 Millionen Euro stiegen die Umsatzerlöse aus dem Vermietungsgeschäft auf 35,7 Millionen Euro. Die WBG und ihr Tochterunternehmen "Süderelbe" Wohnungsbau Betreuungsgesellschaft zählt mit insgesamt etwa 260 Beschäftigten inzwischen auch zu den größten Arbeitgebern in Harburg.

"Ein Schwerpunkt der baulichen Aktivitäten im Vorjahr war die Fertigstellung einer Wohnanlage bestehend aus zwölf Wohnungen, elf Kraftfahrzeug-Stellplätze und vier Carports in Winsen", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd Höft. Anfang des Jahres sei mit der Errichtung einer Wohnanlage bestehend aus 32 Wohnungen in vier Achtfamilienwohnhäusern mit 42 Kfz-Stellplätzen in Winsen begonnen worden.

Eine vordringliche Aufgabe des Unternehmens bleibe indes die Modernisierung. So sei nahezu der komplette bis 1980 errichtete Wohnungsbestand inzwischen mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Den Vorteil davon hätten die Mitglieder, die dadurch Heizkosten sparen könnten. 13 Millionen Euro habe die WBG Süderelbe im vergangenen Jahr für Neubauten, die Modernisierung und für Instandhaltung ausgegeben.

Im laufenden Geschäftsjahr seien dafür sogar 13,5 Millionen Euro veranschlagt. Mit diesem Volumen stützt sie die lokale Bauwirtschaft in nicht unerheblichem Umfang.

Auch in der Zukunft sollen maßvoll Neubauten mit bis zu 50 Wohneinheiten entstehen. Die dafür erforderlichen Finanzierungsmittel stünden der Genossenschaft zur Verfügung, so Höft. Sie verfüge über ein Eigenkapital von rund 80,8 Millionen Euro.

( (luka) )

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